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Web-Editor


WebeditorViele Anwender nutzen überwiegend nur das World-Wide-Web (WWW) und sonst kaum eine andere Funktion des Internets, so dass sich die Begriffe Internet und WWW oft als Synonym füreinander eingebürgert haben. Doch dies ist falsch. Das Internet ist lediglich die Datenautobahn, wohingegen das WWW die eigentlichen Daten darstellt, die auf der Autobahn unterwegs sind. Unterscheiden muss man dies sehr wohl, denn auf der Datenautobahn (dem Internet) sind noch unzählige andere Arten von Daten unterwegs. Speziell beim WWW handelt es sich um Webseiten oder vielmehr um Daten, die in einem Internet-Broweser in Form von Webseiten dargestellt werden. In der Fachterminologie verwendet man hierfür auch den Begriff Hypertext (Übertext). Mit dieser Bezeichnung möchte man ausdrücken, dass es sich mehr als nur um reine Informationen handelt. Damit sind Informationen gemeint, die in Bezug zu anderen Informationen gestellt werden. So ist beispielsweise ein reguläres Buch eine normale Ansammlung von Informationen (Text). Mehrere Bücher hingegen, die über zahlreiche Verweise zu den jeweils anderen Büchern verfügen und die somit auch durch diese Verknüpfungen dem Leser einen Mehrwert bieten, sind dagegen Hypertext. Denn sie gestattet es dem Leser von Buch zu Buch und quer über alle Bücher gezielter und höherwertige Informationen zusammen zu tragen.

Das zu wissen ist sehr wichtig, wenn man selbst im Internet eine Webseite basteln möchte. Denn eine echte Webseite steht praktisch nicht alleine. Sie steht im Kontext zu anderen Webseiten. Weil dies der Fall ist, können Webseiten mehr sein, als nur die Summe ihrer Informationen. Gemeinsam bieten sie einen Synergie-Effekt, der zusätzliche Informationen schafft. Also im Grunde: 1 + 1 = 3. Natürlich kann man darauf verzichten und seine Webseite ganz unabhängig von allen anderen Webseiten präsentieren. Doch indem man dies tut, verlieren die eigenen Information an Relevanz. Und was vielleicht noch schlimmer ist, sie werden nicht von den Lesern entdeckt. Eine Webseite zu erstellen bedeutet daher viel mehr, als nur einfach ein bisschen Text und ein paar Bilder ins Internet zu stellen. Es ist ein Integrations-Prozess. Man nutzt Informationen anderer Webseiten, indem man auf sie verlinkt. Und weil dies auch alle anderen tun, wachsen die Informationen aller Webseiten zusammen und bieten dem Betrachter den gewünschten Mehrwert. Das ist dann das World Wide Web.

Die Webseiten Vielfalt

Um sich im WWW zu verewigen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer vorzugsweise kein Geld ausgeben möchte, ist bei den zahlreichen sozialen Netzwerken willkommen. Sie bieten jedem ein kleines Zuhause, so dass man sich selbst präsentieren und sich auch gegenüber der Welt äußern kann. Bekannt sind vor allem die großen und universellen Netzwerke, wie Facebook oder Google-Plus. Parallel dazu gibt es aber auch die thematisierten sozialen Netzwerke, die sich auf spezielle Themen oder Anwendergruppen konzentrieren. So gibt es mit Animexx.de ein soziales Netzwerk für Fans japanischer Comics. Bei Grafiker.de sind Designer und Photographen anzutreffen. Und wer gerne Golf spielt, kann sich bei Golffriends.de verewigen. Solche spezialisierten Netzwerke sind nicht nur dem Namen nach auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet. Auch ihre Funktionen und Möglichkeiten sind auf das jeweilige Thema ausgerichtet. So können Photografen ihre Bilder auf Grafiker.de präsentieren und Golf-Spieler neue Golf-Partner in ihrer Umgebung bei Golffriends.de suchen.

Speziell bei sozialen Netzwerken wird jedoch sehr oft vor den Risiken und Gefahren gewarnt, die mit ihrer Nutzung einhergehen. Denn nicht jeder, der diese Portale nutzt, ist sozial eingestellt. Und so werden solche Portale oft auch von Kriminellen missbraucht, um Personen und ihr Umfeld als potentielles Einbruchs-Ziel auszuspionieren. Natürlich besteht immer die Gefahr, dass man Ziel eines Verbrechens wird, wenn man private Daten ins WWW stellt. Doch viele Verbrecher konzentrieren sich ganz besonders auf soziale Netzwerke, da diese eine hohe Dichte von potentiellen Opfern bieten und damit eine gute Ausbeute versprechen. Wer sich also mit sozialen Netzwerken einlässt, sollte dies im Hinterkopf behalten und nicht allzu freizügig mit eigenen Informationen und privaten Bildern sein. Nicht ganz so gefährlich, aber dennoch ärgerlich, ist die Daten-Sammel-Wut, die bei so manchem sozialen Netzwerk praktiziert wird. Schließlich wollen und müssen die Anbieter irgendwie Geld verdienen, damit sie ihren Dienst kostenlos anbieten können. Daher werden nicht selten genaue Profile der Anwender erstellt, um Zielgruppen-gerechte Werbung auszustrahlen. Da es oft nicht genau geklärt ist, was die Anbieter mit diesen Profilen machen oder ob sie diese möglicherweise an Dritte weiterverkaufen, ist man als Anwender gut beraten, auch dem Anbieter gegenüber nicht allzu freizügig mit seinen Daten zu sein.

Es sei noch erwähnt, dass soziale Netzwerke nicht allzu flexibel sind. Sie bieten jedem Anwender nur eine kleine Nische zur Entfaltung. Wer sich mehr Möglichkeiten für seine WWW-Präsenz wünscht und sei es auch nur ein klein wenig mehr, der wird von den sozialen Netzwerken im Stich gelassen. Ihre starren Strukturen erlauben in der Regel jedem Anwender nur den gleichen Einheitsbrei. Und falls sie optional doch mal etwas mehr bieten, versuchen sie sich dies - meist durch eine finanzielle Gegenleistung - zu honorieren. Sehr viel flexibler sind dagegen Anbieter von sogenanntem Webspace. Unter diesem Überbegriff kann sich alles mögliche verbergen. In jedem Fall ist damit jedoch eine klar definierte Menge von Speicherplatz gemeint, auf die man WWW-Inhalte ablegen kann, um diese ständig erreichbar im Internet zu besitzen. Die kleinsten Ausführungen sind bereits kostenlos zu haben. Doch wenn man ein seriöses Angebot sucht, ist man besser beraten, ein wenig Geld zu investieren. Schon ab 1-2 Euro pro Monat erhält man dann brauchbare Pakete, mit denen man schon über das Maß des Gewöhnlichen hinaus wachsen kann. Ab ungefähr 5 Euro pro Monat kann man solche Angebote auch dahingehend nutzen, um auch mehrere Webseiten umzusetzen.

Technische Voraussetzung

Wer sich dazu entschließt eine Webseite ganz nach seinen eigenen Vorstellungen zu entwerfen, der stellt schnell fest, dass man gewisse Vorkenntnisse benötigt. Dazu zählen ganz ohne Zweifel praktische Kenntnisse über HTML. Bei HTML handelt es sich um eine grundlegende Web-Sprache, wenn nicht gar die wichtigste im ganzen WWW. Mit ihr werden auf einfache Weise die Farben, Formen, Strukturen und Inhalte einer Webseite definiert. Dank ihrer einfachen Art, stellt sie auch bei komplexen Webseiten oftmals das Grundgerüst dar und ist damit Pflicht-Know-How im gesamten WWW. Um sich schnell in HTML einzuarbeiten, bekommt man bei Thors Page auf 5 Seiten einen kurzen Crashkurs, der einem die wichtigsten Grundlagen näher bringt. Wer es umfangreicher braucht, kann anschließend das etliche Seiten umfassende SelfHTML durch-blättern, dass sich sehr gut als HTML-Referenz-Lecktüre anbietet. Mit ihm lassen sich auch sehr spezielle Funktionen nachschlagen und es bietet ebenso auch weiterführende Themen, um für den Fall der Fälle den Leser auch über HTML hinaus zu tragen.

Wer sich ein bisschen in HTML eingearbeitet hat und nun mit der Erstellung einer Webseite loslegen möchte, benötigt zum Erstellen von Webseiten nur ein gewöhnliches Text-Bearbeitungsprogramm. Dennoch gibt es aber auch umfangreiche Anwendungen, die dem Anwender bei der Bearbeitung oder der Erstellung von Webseiten unter die Arme greifen. Sie unterteilen sich in zwei Gruppen. Nämlich in rein Text-Basierte-Bearbeitungsprogramme und in Grafische-Bearbeitungsprogramme. Bei den rein Text-basierten Programmen, handelt es sich um gewöhnliche Text-Bearbeitungsprogramme die mit erweiterten Funktionen ergänzt wurden. So sind sie in der Lage Fehler zu erkennen und gleich darauf hinzuweisen. Oder gewisse Bereiche farblich hervor zu heben, damit man den Überblick behält. Das Problem bei reinen Text-Basierten-Editoren ist nämlich, dass man das Resultat in der Regel nicht sehen kann. Daher muss man nach Gefühl arbeiten. Erst später bei der Nachkontrolle, wenn die Webseite probeweise in einen Browser geladen wird, kann geprüft werden, ob das Resultat den Wünschen des Anwenders entspricht.

Die grafischen Bearbeitungsprogramme sind da ein wenig praktischer. Denn sie arbeiten zusätzlich nach dem WYSIWYG-Prinzip (What You See Is What You Get - Was du siehst, ist was du bekommst). Die bearbeitete Webseite wird nach wie vor mittels Text beschrieben und erstellt. Doch davon merkt man als Anwender nichts oder wenig. Weil man sich die Webseite grafisch in Baukasten-Manier zusammen setzt. Dies ist in vielerlei Hinsicht praktisch, denn so kann man gleich das fertige Resultat prüfen und weiter anpassen. Diese Form der Bearbeitung ist zwar sehr viel einfacher und geht auch schneller zu Werk, gilt aber als unsaubere Lösung. Denn bei der Bearbeitung einer Webseite mittels WYSIWYG-Editor, bleiben oft überflüssige Text-Schnippsel übrig. Sie sind bei der grafischen Ausgabe nicht (oder selten) sichtbar, aber auf der Seite dennoch vorhanden. Je öfter man die Webseite bearbeitet, desto zahlreicher werden sie. Mit der Zeit kann es passieren, dass sie die weitere Bearbeitung erschweren und wirken sich dann als Stolperfallen aus. Daher wird empfohlen, dass man trotz des Einsatzes eines WYSIWYG-Editors, dennoch auch einen Blick auf die erstellte Webseite in Textform wirft.

Beim Erstellen von Webseiten, muss man das Rad nicht komplett neu erfinden. Man kann auch auf vorgefertigte Lösungen setzen. So bieten sich Vorlagen an, die man (kostenfrei sowie kostenpflichtig) überall im WWW erhält und nur noch anpassen muss. Wer sich dagegen gleich eine professionelle Lösung wünscht, für den empfiehlt sich ein Content Management Systeme (CMS). Viele von Ihnen sind auch von Laien gut zu bedienen. Sie sind wahlweise für einfache kleine, wie auch für große komplexe Projekte gedacht. Daher erfordern sie mal mehr und mal weniger Einarbeitungszeit, in jedem Fall aber bessere HTML-Kenntnisse. Sie erlauben es nicht nur im Handumdrehen eine große Webseite aus dem Boden zu stampfen, sondern bieten darüber hinaus umfangreiche Bearbeitungs-Möglichkeiten sowie eine Benutzerverwaltungen. Auf diese Weise kann dann eine Webseite nicht nur von einem, sondern gleichzeitig auch von mehreren Anwendern gepflegt werden. Content Management Systeme empfehlen sich daher ganz besonders für Anwender, die nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig neue Inhalte für ihrer Webseite erstellen. Damit stellen sie nicht nur eine Zeitersparnis dar, sondern erhalten den Verwaltungs-Aufwand der Webseite langfristig einfach und übersichtlich.



HTML-Editoren

Amaya  : 

Bei Amaya handelt es sich eigentlich um einen Browser, der zusätzlich HTML-Bearbeitung erlaubt. Das ganze erfolgt grafisch, so dass der Anwender direkt beim Bearbeiten das Resultat begutachten kann. Die eigentliche Besonderheit von Amaya ist jedoch, dass er die Änderung gleich auch auf den gewünschten Web-Server hochlädt. Auf diese Weise kommt Amaya dem Anwender sehr entgegen, denn so muss man nach dem Bearbeiten nicht noch zusätzliche Anwendungen bemühen, um die Änderungen auf seinen Web-Space zu laden. Amaya ist für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar.

Arachnophilia ist ein rein text-basierter Editor. Er eignet sich zum Bearbeiten von HTML, aber auch für andere Sprachen, Quell-Codes und Text-basierte Dokumente. Um die Bearbeitung zu vereinfachen bietet er viele kleine Assistenten, die dem Anwender unter die Arme greifen oder ihm auch nur die Darstellung übersichtlicher gestalteten. Er richtet sich dabei vornehmlich an professionelle Anwender, die bei der Bearbeitung keine ständige Nachkontrolle benötigen. Lauffähig ist er unter allen Java-fähigen Betriebssystemen, darunter natürlich auch die geläufigsten wie Windows, Linux und Mac OS X.

Elite-Freeware

Der BlueGriffon (blaue Greif) ist in vielen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Er ist ein sehr ausgereifter grafischer HTML-Editor (WYSIWYG) und beherrscht unter anderem auch das Editieren von CSS und SVG. Da er den selben HTML-Rederer verwendet, wie der Firefox-Browser, kann man sich auch auf die Bearbeitungs-Darstellung verlassen. Dank seiner zahlreichen Funktionen sowie der Möglichkeit auch Text-basierend HTML zu editieren, eignet er sich nicht nur für Einsteiger, sondern auch hervorragend für fortgeschrittene Anwender. Er läuft unter Windows, Linux und Mac OS X.

Maqetta  : 

Wer einen webbasierten WYSIWYG-HTML-Editor sucht, landet wohl bei Maqetta. Er setzt einen BSD-Server voraus und läuft dann unter jedem Internet-Browser. Sein besonderer Vorteil ist, dass er als webbasierter HTML-Editor unter verschiedenen Betriebssystemen erreichbar ist und auch immer gleich aussieht. Dabei versucht er Anfänger, wie auch fortgeschrittene Anwender anzusprechen, indem er es erlaubt, den Quell-Code-Editor fest in der Hauptdarstellung zu integrieren. Auf diese Weise kann man bequem zwischen WYSIWYG-Bearbeitung und Quellcode-Bearbeitung hin und her springen, wobei man beides gleichzeitig im Auge behält.

Elite-Freeware

Notepad++  : 

Das Notepad++ deutet schon im Namen an, dass man hier sehr viel mehr erwarten kann, als vom gewöhnlichen Notepad (einer Standard-Anwendung unter Windows). Bei ihm handelt es sich garnicht mal um einen HTML-Editor, sondern viel mehr um einen universellen Quell-Code-Editor. Durch seine Funktionen eignet er sich sehr gut zur Bearbeitung von HTML, genauso aber auch zur Bearbeitung anderer Text-basierter Dokumente oder Quell-Codes. Um die Übersicht zu bewahren bietet er die Darstellung mehrerer Dokumente mittels Tabs an (wie man sie von Internet-Browsern her kennt). Darüberhinaus ist auch der Split-Screen erwähnenswert, der des dem Anwender nicht nur erlaubt zwei Dokumente direkt gegenüber zu stellen, sondern auch diese von Notepad++ inhaltlich vergleichen zu lassen. So muss man nicht selbst nach Unterschieden suchen. Es ist ein überaus mächtiges Werkzeug, dass sich nicht nur an Profis richtet. Verfügbar ist es jedoch nur für Windows.

OpenBEXI  : 

Wer überhaupt keine Lust hat, sich großartig in HTML einzuarbeiten, dennoch aber für kleine oder auch mehrseitige Projekte eine brauchbare Lösung sucht, der sollte sich unbedingt OpenBEXI ansehen. OpenBEXI ist in Java/JavaScript geschrieben und lässt sich daher im Internet-Browser öffnen und betreiben. Es ist ein rein grafischer HTML-Editor (WYSIWYG) der sogar bei seinen Auswahlmenüs nach Möglichkeit auf grafische Komponenten setzt. Die Erstellung von Webseiten ist daher sehr natürlich und einfach. Als Einstieg ist er somit gut für Anfänger geeignet, vorausgesetzt man beherrscht die englische Sprache. Professionellen Anwendern dürfte er jedoch viel zu einfach sein.


Content Management Systeme

Drupal  : 

Bei Drupal handelt es sich um ein einfaches CMS, dass sich für Laien wie auch für erfahrene Anwender eignet. Seine Installation ist denkbar einfach und meist schon in einer Minute abgeschlossen. Dabei werden vorgefertigte Standard-Layouts und einige grundlegende Funktionen mitgeliefert, die für einen einfachen Einsatz absolut ausreichend sind. Wer mehr benötigt kann sich weitere Module oder Layouts hinzu laden, die hierfür in fast grenzenloser Vielfalt geboten werden und mit denen sich die Funktionen und Möglichkeiten beliebig erweitern lassen. Der Vorteil von Drupal ist, dass man aus dem Browser heraus direkt in den Strukturen seiner Webseite arbeiten kann. Entdeckt man also beispielsweise beim Surfen auf der eigenen Webseite einen Fehler, kann man diesen sofort an Ort und Stelle ausbessern. Als Handicap von Drupal ist die Benutzerverwaltung zu nennen, sie ist gleich nach der ersten Installation sehr freizügig und offen gestaltet und erlaubt damit auch unbefugten Anwendern eine Einflussnahme auf die Webseite. Wer also auf Drupal setzt, sollte gleich zu Anfang auch die Benutzerrechte sowie die komplette Benutzerverwaltung in Augenschein nehmen, damit auch wirklich nur befugte Personen auf der Webseite Inhalte erstellen und bearbeiten können. Drupal ist in Deutsch erhältlich und lässt sich auf den meisten Webspace-Angeboten installieren (eine Datenbank vorausgesetzt). Manche Webspace-Anbieter bieten sogar vorinstallierte Drupal-Installationen an, die sich einfach über die Administrations-Oberfläche des Webspace-Anbieters aktivieren lassen. Dann wird die ohnehin schon sehr einfache Installation automatisch vorgenommen und man kann sich als Anwender in das gemachte Nest setzen.

Joomla  : 

Joomla orientiert sich an dem Aufbau klassischer Content Management Systeme, indem es die Webseite und die Administrations-Oberfläche voneinander trennt. Die entsprechende Einarbeitung in Joomla ist daher etwas aufwändiger, als bei Content Management Systemen, die beide Bereiche miteinander verschmelzen lassen. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass selbst wenn man Joomla soweit anwendet, dass man die gewünschten Resultate erhält, es nicht zwangsläufig bedeutet, dass man Joomla auch richtig nutzt. Denn bei Joomla ist - mehr als bei anderen Content Management Systemen - mehr Disziplin gefragt, um im Hinblick auf die Zukunft (z.B. beim Wechsel auf eine neuere Version) sich nicht Wege und Möglichkeiten zu verbauen. Dennoch zählt Joomla zu dem weitgehend einfachen und vor allem beliebten CMS. Denn es bietet mächtige und besonders auch zahlreiche Erweiterungsmodule, um damit schnell und einfach selbst komplexere Projekte umzusetzen.

Elite-Freeware

moziloCMS  : 

Sensationell einfach, damit lässt sich moziloCMS am besten beschreiben. Es ist vermutlich sogar die einfachste Form eine Webseite auf Basis eines CMS zu erstellen. Tatsächlich kommt man auch praktisch garnicht mit HTML in Berührung und benötigt hierfür nicht einmal eine Datenbank, da diese als Dateien auf dem Webspace gesichert werden. Daher ist moziloCMS zwar nur für einen Benutzer gedacht, der die Webseite verwaltet und betreut, erlaubt diesem aber auch auf den kleinsten und anspruchslosesten Webspace-Angeboten ein CMS einzurichten. Was keineswegs selbstverständlich ist. Tatsächlich eignet sich moziloCMS damit nicht nur für den blutigen Anfänger, sondern ebenso auch für anspruchsvolle Anwender, die hin und wieder auch kleine Projekte schnell umsetzen müssen. Und sich damit nicht zuviel Arbeit machen wollen.

Textpattern zählt auch zu den einfacheren CMS. Jedoch bezieht sich diese Einfachheit eher auf die Übersicht und Verwaltung im Adminbereich. Was jedoch die Erstellung der Webseite anbelangt, kann man mit Textpattern diese nicht so schnell abschließen, wie mit vielen anderen CMS. Denn Textpattern versucht auf mitgelieferte Vorlagen zu verzichten, um den Anwender nicht in seinen Möglichkeiten einzuschränken bzw. ihn nicht auf einen vorgegebenen Trampelpfad zu schicken. Daher richtet es sich mehr an Anwender, die eine konkrete Vorstellung von der fertigen Webseite besitzen und davon auch kaum abrücken wollen. Somit also Anwender, die sich ohnehin ein eigenes Grundgerüst für die Webseite bauen würden. Gleichzeitig aber eine einfache Administrations-Oberfläche brauchen, welche die Bearbeitung der Webseite übersichtlich und einfach hält.

Typo3  : 

Bei Typo3 handelt es sich um eins der mächtigsten und gleichzeitig auch komplexesten Content Management Systeme. Man könnte es fast als zu komplex bezeichnen, deshalb machen selbst viele versierte CMS-Nutzer gerne einen Bogen darum. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, um sich einzuarbeiten, kann mit Typo3 genau das CMS realisieren, dass ihm schon immer vorschwebte. Fragt sich nur ob das auch zu Lebzeiten geschieht. Doch Spaß beiseite. Typo3 kann auch für weniger versierte Anwender interessant sein. Denn mit Typo3 kann man auch sehr gut einen fließenden Wechsel herbeiführen. Während nämlich andere Content Management Systeme sich oft als ganzheitliche Lösung präsentieren und einen radikalen Wechsel erzwingen, kann man mit Typo3 auch sehr bequem Teillösungen realisieren und diese weiter ausbauen. Sozusagen ein CMS, dass sich mit der Zeit und Stück für Stück über die gesamte Webseite ausbreitet.

WordPress  : 

Ein für Einsteiger sehr zu empfehlendes System wäre WordPress. Offiziell wird es nicht als CMS betitelt, obwohl es oft als solches zum Einsatz kommt. Der Grund dafür ist, dass man unter der Bezeichnung CMS eher eine Anwendung erwartet, mit der man beliebigen Inhalte verwaltet. Wogegen WordPress vornehmlich auf die Nutzung als Blog ausgerichtet ist. Das ist garnicht mal so nebensächlich, wie man meint. Denn als solches ist die zukünftige Entwicklung von WordPress auch weiterhin darauf ausgerichtet diesen spezialisierten Teilbereich zu bedienen. Wohingegen sich klassische Content Management Systeme weiterhin flexibel und universell zeigen. Wer also speziell einen Blog realisieren möchte, könnte in WordPress das bessere CMS finden. Wer aber keine konkrete Vorstellung besitzt, sollte sich lieber eine universellere CMS zulegen.