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InternetDie meisten Anwender kümmern sich nicht um die Bedürfnisse ihres Computers. Er soll funktionieren und das natürlich tadellos und ohne irgendwelche Ansprüche zu stellen. Das solch eine Verfügbarkeit einer regelmäßigen Pflege bedarf, ist vielen Anwendern zwar bewusst, dennoch gelingt es ihnen immer wieder, diese Erkenntnis zu ignorieren und die Wartung ihres Computers zu verdrängen. Meist solange, bis es zu spät ist und der Computer ein Leiden entwickelt hat, dass sich nicht mehr ignorieren lässt. In solchen Fällen wird dann der Fachmann gerufen. Der dann wiederum all die Wartung nachholen muss, die im Laufe der Zeit versäumt wurde. Dass dies nicht immer gut gelingt, beweisen enttäuschte Anwender, die dem Computer mit Distanz und Respekt begegnen. Bedauerlicherweise aber nicht mit der Erkenntnis, dass eine regelmäßige Wartung hilfreich wäre, um in Zukunft erneut die Hausgemachten Probleme zu vermeiden. Und so wiederholen sich dieses Spielchen in einem immer wiederkehrenden Rhythmus, voraussichtlich bis ans Ende aller Tage.

Dabei ist die Wartung weder Zeit- noch Kosten-aufwändig. Erfahrene Anwender versuchen schon im Vorfeld einen Verschleiß zu vermeiden. Indem sie beispielsweise genau darauf achten, was sie auf ihrem Computer installieren. So hat es sich - bedauerlicherweise - bei vielen Kostenfreien Download-Angeboten eingebürgert, diese mit ergenzenden Anwendungen auszuliefern. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Toolbars, die beim Installieren der gewünschten Software sich auch gleich einnisten. Sie integrieren sich in den Web-Browser des Anwenders und präsentieren ihm eine oft überflüssige Suchleiste, sowie Werbe-Einblendungen. Da sie für ihren Betrieb Ressourcen benötigen, verlangsamen sie unbeabsichtigt den Computer des Anwenders. Und sorgen dafür, dass sie - mit zunehmender Anzahl - zu einem echten Problem werden. Erfahrenen Anwendern ist dies jedoch bewusst, weshalb sie bei der Installations-Routine eingreifen und die überflüssigen Funktionen, Anwendungen oder Zusatz-Programme, einfach ausklammern. Solch eine Prophylaxe ist in der Tat das effektivste Werkzeug, um den Computer sauber zu halten.

Auch wenn man nicht die nötige Erfahrung oder die Kenntnisse besitzt, um sich hier selbst zu helfen, muss guter Rat keineswegs teuer sein. Mittlerweile finden sich viele Reinigungs-Anwendungen, die einem gerne zur Hand gehen. Sie säubern den Rechner vor unliebsamen Zusätzen und versuchen, den Rechner in einem möglichst guten Zustand zu halten. So hilfreich solche Anwendungen auch sein können, schaffen sie es dennoch nicht, den Anwender komplett aus der Pflicht zu nehmen. Schließlich kann nur der Anwender selbst beurteilen, was notwendig und was überflüssig ist. So gibt es durchaus auch Anwender, die sehr penetrant vorgehen und viele - auch sehr hilfreiche - Funktionen abstellen, um damit mehr Leistung frei zu geben. Denn Leistung ist für viele Anwender ein wichtiges Thema und zwar immer dann, wenn anspruchsvolle Anwendungen oder moderne Spiele auf dem Computer laufen sollen. Für solche Zwecke finden sich zum einen sogenannte Benchmarks, die als Leistungs-Indikator Anhaltspunkte liefern, auf welcher Leistungs-Ebene der jeweilige Computer befindet. Und zum anderen helfen auch sogenannte Tuning-Tools eine Leistungs-Verbesserung herbei führen. Nicht selten auch, indem sie mithelfen die Bestandteile des Computers außerhalb seiner Spezifikationen zu betreiben. Das sind dann aber gefährliche Maßnahmen, die sich auf die Lebenserwartung und die Garantie-Leistungen auswirken können. Weshalb sie nur den risikobereiten Anwendern vorbehalten bleiben sollten.



Die sogenannten Benchmarks sind Leistungsmesser, die in einer bestimmten Disziplin, die Leistung des getesteten Computers ermitteln sollen. Gemeinsam mit anderen Analyse-Anwendungen, mit der sich der genaue Name sowie die verwendeten Spezifikationen und Einstellungen der einzelnen Computer-Komponenten abfragen lassen, kann man ein konkretes Bild des Computers zeichnen. Dies ist gerade auch bei der Fehlersuche hilfreich, da sich mit solchen Anwendungen herausfinden lässt, ob der Computer tatsächlich in dem gewünschten Leistungsbereich zuverlässig tätig ist. Und falls nicht, warum dies so ist.


Die Abnutzung eines Computers lässt sich nicht nur an der Hardware, sondern auch sehr gut an der Software ablesen. Durch den zunehmenden Einsatz von unterschiedlichen Anwendungen, vor allem auch neueren Anwendungen die ältere unvollständig ersetzen, kommt es zwangsläufig zu einem systemweiten Verschleiß. Sofern sich dies nicht von Vornherein vermeiden lässt, gilt es diese Fehler im Nachhinein zu beseitigen und dass am Besten bevor sie zum Problem werden. Darüber hinaus lässt sich zusätzliche Leistung freisetzen, indem man überflüssige Funktionen beseitigt oder im Extremfall sogar die Spezifikationen der Hardware neu definiert.