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Sicherheit

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InternetNoch bis zum Jahre 1990 war die Computerwelt in aller bester Ordnung. Es gab keine nennenswerten Risiken oder Gefahren, vor allem nicht für den Privatanwender. Sehr langsam etablierten sich Probleme wie Viren und im Vergleich zu den heutigen Ausführungen waren sie damals auch eher lächerlich und schlimmstenfalls lästig, doch keineswegs gefährlich. Das lag wohl auch daran, dass man in der damaligen Zeit nur einen kleinen Teil seiner Daten auf der lokalen Festplatte besaß. Ein Großteil der Daten war über zahlreiche Datenträger verteilt und wurde erst bei Bedarf auf die Festplatte kopiert. So bestand auch selten die Gefahr, dass man - selbst mit böswilligen Viren - brisante Daten oder gar alle seine Daten verlor. Erst heute, mit größeren Festplatten und auch dank des Internets, steigerte sich die Ansteckungsgefahr. Auch zeigten sich gefährlichere Ausführungen von schädlicher Software. Wie beispielsweise Trojaner, welche die Kontrolle des Computers im Visier hatten. Oder Spyware, mit der die persönlichen Informationen des Anwenders ausspioniert werden sollten. Je moderner und flexibler der Computer wurde, desto gefährlicher und umfangreicher präsentierte sich das Angebot an schädlichen Programmen. In der Gegenwart sind solche Anwendungen daher als durchaus gefährlich einzustufen. Daher ist man als Anwender gefordert sich davor zu schützen.

Die aktuell zur Verfügung stehenden Schutz-Maßnahmen sind sehr weitreichend und zeigen sich auf vielfältige Weise. So gibt viele passive Schutzmechanismen, die sich einfach nur einer Bedrohung in den Weg stellen und sie somit direkt unterbinden. Beispielsweise sperren einige Internet-Anbieter, ohne Wissen des Anwenders, einige Ports und verweigern damit bestimmten Anwendungen und Funktionen die Nutzung der Datenleitung. Ein gutes Beispiel ist die in Windows eingebettete Datei- und Druckerfreigabe, welche über das Internet oftmals nicht nativ möglich ist, weil die Internet-Provider den für sie benötigten Port gesperrt haben. Aber auch der Anwender selbst setzt solche passiven Schutz-Maßnahmen vollautomatisch ein. Beispielsweise durch den Router, der sich in fast jedem Internet-fähigen-Haushalt einfindet. Auch sie sind mittlerweile serienmäßig mit sogenannten Firewalls versehen und sperren damit alle überflüssigen Ports. Als ob dies nicht genug wäre, findet sich auch im Betriebssystem des Rechners noch mindestens eine Firewall, die dem selben Zweck dient. Neben all den passiven Hindernissen kommen dann noch aktive Schutzmechanismen, mit denen aktive Prozesse, Anwendungen, Übertragungen und Dateien überwacht werden können. Verhalten sie sich auffällig oder versuchen sie plötzlich eine untypische Aktion auszuführen, wird der Anwender informiert und muss seine Zustimmung erteilen. Ohne die der Vorgang gestoppt wird. Wer sich davon überfordert fühlt, kann auch Anwendungen nutzen, die dem Anwender die Entscheidung vollautomatisch abnehmen. Auf diese Weise besitzt man ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit.

Trotz all dieser Schutzmaßnahmen kann es dennoch zu Problemen kommen. Oftmals geschieht dies, weil der Anwender bewusst die Gefahren auf den PC lässt. Denn oft werden Schutzmaßnahmen gelockert, um den Bedienkomfort noch weiter zu steigern oder um unsichere Anwendungen überhaupt erst nutzbar zu machen. Tritt solch ein Notfall ein, dann hilft meist nur noch eine Datensicherung, die man hoffentlich einige Zeit vorher durchgeführt hat. Auch dafür gibt es aber - glücklicherweise - Anwendungen, die dem Anwender die Sicherungs-Arbeit auf Wunsch sogar komplett abnehmen. Fängt man sich ein unlösbares Problem ein, dann stellt man mittels Wiederherstellung einen kürzlich gesicherten Stand wieder her und kann dann - mit minimalem Datenverlust - weiter arbeiten.



Malware ist der Überbegriff von Anwendungen, die dem Anwender schaden oder ihn ausnutzen wollen (Viren, Würmer, Trojaner, etc.). Selbst als vorsichtiger Anwender läuft man Gefahr ins Visier solcher Anwendungen zu geraten. Glücklicherweise häufen sich aber auch die Schutz-Programme, die versuchen der Malware entgegen zu wirken. Doch Vorsicht ist allemal geboten, denn gerade in diesem Bereich lässt sich nicht sofort erkennen, ob eine Anwendung tatsächlich zu den Guten oder doch eher zu den Bösen gehört. Denn so manch böswillige Anwendung tarnt sich auch gerne als vermeintlicher Helfer.


Datenverlust ist ein Problem, mit dem praktisch schon jeder Anwender Erfahrungen gesammelt hat. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch ob nun schädliche Anwendungen, ein defektes Speichermedium oder einfach nur eine Unachtsamkeit des Anwenders, spielt im Endeffekt keine Rolle. Um diesen Gefahren effektiv entgegen zu wirken, führt kein Weg an einer Datensicherung vorbei. Vorzugsweise sogar eine Regelmäßige. Doch hat man diese versäumt, gibt es auch noch ein klein wenig Hoffnung in Form von Daten-Rettungs-Programmen.


Wer seine Daten vor neugierigen Blicken schützen will, bedient sich Verschlüsselungs-Methoden. Sie sind sehr wirksam bei Transport und auch bei Lagerung. Ob solche Maßnahmen aber tatsächlich notwendig sind, sollte man vorher gründlich hinterfragen. Denn oftmals erschweren solche Schutzmaßnahmen nur dem Anwender den Zugriff auf seine Daten. Ist es also wirklich notwendig oder doch nur Paranoia? Denn schließlich besteht bei vielen Schutzmaßnahmen auch die Gefahr, dass sich der Anwender selbst aussperrt, wodurch dann guter Rat teuer wird.