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Reinigungs- und Optimierungs-Anwendungen


Reinigungs- und Optimierungs-AnwendungenComputer sind sehr viel mehr als nur ein Werkzeug. In der Anschaffung sind sie zwar preiswert, in dem Nutzen - den sie uns bringen - jedoch unbezahlbar. In Form von Photos und Videos bewahren wir unsere wichtigsten Erinnerungen in ihnen auf. Wir machen die Existenz ganzer Firmen und Konzerne von ihnen abhängig. Und wenn wir in den Urlaub fliegen oder in ein Auto steigen, vertrauen wir ihnen sogar unser Leben an. Sie sind uns allgegenwärtige Begleiter. Sie sind uns Spielgefährte, Tagebuch, Lehrer, Photoalbum, Geschäftspartner, Postbote, Notiz-zettel und noch vieles mehr. Kein Wunder, dass uns ihr Wohlbefinden am Herzen liegt. Schließlich hängt doch so vieles von ihnen ab. Aus diesem Grund pflegen und hegen wir sie, zumal wir genau wissen, was passiert, wenn wir es nicht tun. Daher boomt der Markt an entsprechender Software, die den Computer auf Vordermann bringen soll. Die ihm auf hilft wenn er stolpert, ihn reinigt und optimiert. So dass er uns auch weiterhin treue Dienste leisten kann.

Unter der Fülle an entsprechenden Anwendungen ist es aber schwer eine Universelle zu finden, mit der man rundum glücklich werden kann. Sie unterscheiden sich nämlich nicht nur in ihrer Qualität, sondern auch in ihrem Entgegenkommen. So gibt es Reinigungs- und Optimierungs-Werkzeuge, die komplett unabhängig vom Anwender die gebotene Aufgabe in Angriff nehmen und dabei mitunter über das Ziel hinaus schießen. Im Gegenzug finden sich aber auch über-vorsichtige Anwendungen, die bei jeder noch so unbedeutenden Optimierung, den Anwender in den Entscheidungs-Prozess miteinbeziehen wollen. Gerade auch für Windows finden sich viele Anwendungen die sogar überflüssige Optimierungen durchführen; Optimierungen die niemals oder mittlerweile keinen Nutzen bringen, sich aber Gegenüber dem Anwender als "wichtiges" Werkzeug aufspielen, um ihren teuren Anschaffungspreis zu rechtfertigen.

Systemweite Reinigung und Optimierung

Speziell bei den Reinigungs-Anwendungen sollte man sich keine grauen Haare wachsen lassen. Wenn man bei den Anwendungen und Programmen, die man auf seinen Computer installiert, sparsam und vorsichtig vorgeht, erspart man sich sogar den Einsatz von Reinigungs-Anwendungen. Denn durch überlegtes und vorsichtiges Handeln, dürfte man nur selten Probleme mit dem sogenannten "Zumüllen" des Computers haben. Nur die Anwender, auf die dies eben nicht zutrifft, für die empfehlen sich evtl. auch Maßnahmen, die weiter reichen. Dazu zählt beispielsweise die strickte Trennung der jeweiligen Arbeits-Bereiche. Solch typischen Arbeits-Bereiche können sich beispielsweise in Berufliches und Privates unterteilen. Oder in Wichtiges und Unwichtiges. Der Vorteil dabei ist, dass die jeweiligen Bereiche meist nur sich selbst verunreinigen und sich damit der schädliche Einfluss begrenzt. Solche Bereiche kann man beispielsweise einrichten, indem man für jeden Bereich verschiedene Computer verwendet (z.B. einen Zweit-Computer), oder in dem man zusätzliche Benutzerkonten einführt. Auch der parallele Einsatz von zusätzlichen Betriebssystemen kann helfen. Denn schließlich kann man auf einem Computer nicht nur mehrere Betriebssysteme installieren, um sie wahlweise zu nutzen, sondern auch um sie gleichzeitig zu nutzen.

Ist aber das Kind schon in den Brunnen gefallen, dann helfen solche guten Vorsätze nicht weiter. Dann gilt es erst einmal praktikable und schnelle Methoden einzusetzen, um den Computer wieder auf Kurs zu bringen. Vorsichtshalber sollte man in solchen Fällen auch seine wichtigsten Daten sichern, bevor man mit den Reinigungs- oder Optimierungs-Maßnahmen beginnt. Denn Datenverlust ist ein allgegenwärtiges Problem, dass vor allem bei größeren Arbeiten am System in Erscheinung treten kann.

Schritt 1: Speicherplatz schaffen

Eine überfüllte Festplatte ist gerade bei älteren Computern ein häufiges Problem. Ihre Symptome äußern sich in Warnmeldungen des Systems, in Geschwindigkeitseinbußen beim Öffnen von Programmen, beim Starten des Computers sowie beim Laden und Speichern von Dateien. Hier genügt es, wenn man einfach überflüssige Dateien löscht und Programme die man nie wieder benötigt, deinstalliert. Oftmals bietet das Betriebssystem auch eigene Maßnahmen zum Schaffen von mehr Speicherplatz. Zum Beispiel indem es anbietet temporäre Dateien oder ältere Sicherungsdateien zu löschen. Speziell bei Windows empfiehlt es sich auch ältere Systemwiederherstellungspunkte zu löschen. Ein Systemwiederherstellungspunkt ist eine Art Systemdateien-Sicherung. Sie wird benötigt um ein beschädigtes Windows wieder herzurichten. Da aber in der Regel nur der letzte Systemwiederherstellungspunkt benötigt wird, das Betriebssystem jedoch dutzende und immer wieder neue erstellt, kann man ruhig alle überflüssigen entfernen. Schließlich benötigen solche Systemwiederherstellungspunkte schon nach einiger Zeit über 100 GByte an Speicher. Erwähnenswert ist auch die Defragmentierung von Datenträger. Eine Maßnahme, von der man eigentlich dachte, dass sie bei modernen Dateisystemen überflüssig sei, da diese selbst darauf achten den Datenträger zu defragmentieren. Tatsächlich aber kommt - bedingt durch immer größer werdende Datenträger - die Defragmentierung wieder in Mode. Aktuellen Messungen zufolge beschleunigt sie die Zugriffszeiten regulärer Datenträger sogar um ca. 25%.

Schritt 2: Einfache Systementschlackung

Ist nun genügend Speicherplatz vorhanden und auch optimiert, doch das System läuft immer noch nicht rund, dann empfiehlt sich ein Blick auf die installierten Anwendungen. Alles was nicht mehr benötigt wird, sollte über die System-eigene Programm-Verwaltung deinstalliert werden. Denn viele dieser Programme warten nicht darauf, bis der Anwender sie startet, um auf den Computer zu laufen. Sie regeln es so, dass sie bereits beim Starten des Computers mit-gestartet werden. Dann verharren sie mehr oder minder still im Hintergrund und beanspruchen dort Ressourcen. Eine oder wenige Anwendungen stellen kein Problem dar. Doch mit der Zeit häufen sich solche Anwendungen und belasten in ihrer zunehmenden Anzahl selbst den leistungsstärksten Computer. Auch gibt es Anwendungen, die man gerne noch weiter verwenden will, die man aber dennoch nicht gleich zu Anfang mit dem Computer starten möchte. In solchen Fällen bietet sich gerade unter Windows die Anwendung "msconfig" an. Sie findet sich serienmäßig auf den meisten Windows-Betriebssystemen und kann direkt über die Pfadleiste eines beliebigen Ordner-Fensters gestartet werden (msconfig eingeben und mit Eingabe bestätigen). Unter dem Reiter "Systemstart" werden die Anwendungen aufgeführt, die beim Starten von Windows mit-starten. Und indem man sie abwählt, kann man dieses mit-starten verhindern.

Schritt 3: Erweiterte Systementschlackung

Läuft nach wie vor das System nicht optimal, kann man zu schweren Geschützen greifen. Gemeint sind damit Reinigungs- und Optimierungsprogramme, die man jedoch nicht zu leichtfertig einsetzen sollte. Ähnlich wie ein ätzendes Reinigungsmittel können sie Schaden verursachen. Ihre Anwendung sollte daher als eine Art Verzweiflungstat gewertet werden, nicht aber als übliche und regelmäßige Maßnahme. Auch wenn viele Reinigungs-Anwendungen in ihrer Werbung gegenteiliges vermuten lassen. Allein schon der Hinweis solcher Anwendungen, dass ihre Anbieter für Schäden nicht haftbar gemacht werden können, sowie die voreilende Empfehlung, eine Sicherungs-Kopie anzulegen, spricht hier Bände. Sollten dann immer noch Probleme auftreten, in Form von geminderter oder beschränkter Leistung, darf man auch ein Hardware-Problem nicht ausschließen. Doch bevor man den Teufel an die Wand malt. Empfiehlt es sich in guter Hoffnung erst einmal die einfachen Maßnahmen abzuarbeiten.

System-Fernsteuerung und -Fernwartung

Wem dies alles zu viel wird und wer es lieber in die Hände eines Fachmanns geben möchte, für den empfehlen sich die sogenannten VNC-Lösungen (Virtuell Network Computing). Sie ermöglichen es anderen Anwendern auf den eigenen Computer zuzugreifen und somit aus der Ferne direkt den eigenen Computer zu steuern. Damit spart man dem Fachmann den Anfahrtsweg und ermöglicht ihm eine schnellere Problembehebung. Solche Anwendungen finden sich mittlerweile sehr zahlreich ein. Sie nutzen oft das gleiche Protokoll, sind dadurch aber nicht zwingend interoperabel. Der Fachmann in der Ferne, wie auch der Ferngesteuerte Computer sollten daher die gleiche Client-/Server-Software einsetzen, um die Nutzung überhaupt zu ermöglichen. Zu den beliebtesten Anwendungen zählt in diesem Bereich der oft genutzte Teamviewer, der auch als sehr unkompliziert gilt. Erwähnenswert ist auch UltraVNC. Es ist nicht ganz so Benutzerfreundlich wie der Teamviewer, ist dafür aber auch im kommerziell Einsatz kostenfrei einsetzbar und bietet dank einer optimierten Datenübertragung auch die Möglichkeit VNC-Dienste über schmale Internet-Leitungen zu nutzen (ISDN, GSM, etc.).



Reinigungs- und Optimierungs-Anwendungen

Der Advanced SystemCare Free ist eine Sammlung diverser Reinigungs- und Optimierungs-Funktionen. Neben der kommerziellen Pro-Ausführung bietet die kostenfreie Free-Version die nahezu gleiche Funktionalität, verzichtet jedoch auf Anti-Viren und Anti-Spyware-Funktionen. Im Wesentlichen finden sich eine Defragmentierungs-Funktion, ein Registry-Scanner und eine System-Optimierung. Darüber hinaus wirbt der Anbieter, dass der Advanced SystemCare Free auch eine sogenannte "DeepScan" Funktion besitzt, mit der auch untpyische Fehler gefunden und beseitigt werden können. Damit der Computer wieder eine ursprüngliche Leistungsfähigkeit erreicht. Verfügbar ist die Software lediglich für Windows.

Der CCEnhancer ist eine Erweiterung des CCleaner. Er ermöglicht es dem CCleaner akkurater und umfangreicher zu arbeiten, da er ihm Informationen über 500 weitere Anwendungen liefert. Auf diese Weise kann der CCleaner diese Anwendungen (sofern auf dem jeweiligen Computer vorhanden) berücksichtigen und ein insgesamt besseres Ergebnis abliefern.

CCleaner  : 

Der CCleaner (alias Crap Cleaner) beseitigt überflüssige Dateien und optimiert vorhandene Programme, um somit wieder Platz auf dem Datenträger zu schaffen. Ergänzend zum CCleaner gibt es den CCEnhancer, der den CCleaner erweitert und ihm die Möglichkeit gibt genauer zu arbeiten. Dennoch ist der CCleaner - wie eigentlich alle Optimierungs-Programme - mit Vorsicht zu genießen. Denn trotz guter Absichten, kann man nicht ausschließen, dass solche Anwendungen zu übermütig werden. Gerade beim Bearbeiten der Windows-Registry (der zentralen Windows-Konfigurations-Datei) ist besondere Vorsicht geboten. Weshalb man diese sichern sollte, bevor man sie mit Optimierungs-Anwendungen automatisch bearbeitet.

Der CleverCleaner ist ein Optimierungs-Programm für Windows. Es ist bei weitem nicht so umfangreich wie der Mitbewerber CCleaner, dafür funktioniert der CleverCleaner auch auf älteren Windows-Versionen (bis zurück zu Windows 95).

Die Defragmentierungs-Anwendung Defraggler zählt zu den besten Defragmentierungs-Anwendungen auf dem Markt, doch diese Aussage gilt vornehmlich für die kostenpflichtige Version, die auch ergänzende Leistungs-Optimierungen bereit hält. Bei der kostenfreien Ausführung scheint dies zwar nicht der Fall zu sein, dennoch rangiert auch sie bedingt durch ihre Funktionsmerkmale (sicheres Defragmentieren, selectives Defragmentieren, etc.) zu den besseren Defragmentierern. Lauffähig ist Defraggler nicht nur unter aktuellen Windows Betriebssystemen (32bit und 64bit), sondern bedingt durch seinen frühen Pre-Release-OS-Support auch unter zukünftigen Windows-Betriebssystemen. Angeboten wird es darüber hinaus als reguläre Installation, als abgespeckte Installation sowie als portable Installation.

Elite-Freeware

DiskTune  : 

DiskTune ist eine brauchbare Festplatten-Optimierungs-Anwendung. Vornehmlich dient sie zum Defragmentieren des Datenträgers, wobei sie hierfür Prioritäten setzen kann, um Beispielsweise die Startzeit des Computers zu beschleunigen oder auch bestimmte Anwendungen und Verzeichnisse. Wofür sie sich auch extra in das Kontextmenü des Windows-Explorers integriert. Eine ihrer Besonderheiten ist ein Sicherheits-Modus während der Defragmentierung. Auf diese Weise wird verhindert, dass Daten verloren gehen, wenn unbeabsichtigt der Computer ausgeschaltet wird (z.B. Stromausfall während der Defragmentierung). Daneben bietet die Anwendung auch eine Festplatten-Fehlerprüfung und -Fehlerbehebung an, sowie einen S.M.A.R.T.-Monitor, um die S.M.A.R.T.-Werte der Festplatte zu überwachen. Auch eine Temperatur-Überwachung wird geboten, die sogar die Festplatte anhalten kann, wenn diese zu heiß wird. Verfügbar ist DiskTune für Windows und zwar für die 32bit wie auch für die 64bit Ausführungen.

Mit Double Driver lassen sich die in einem Windows-Betriebssystem installierten Treiber sichern. Wenn es dann zu einer Neu-Installation des Betriebssystems kommt, müssen nicht alle Treiber einzeln zusammen gesucht und installiert werden, sondern können auf diese Weise wieder gemeinsam auf dem Computer hergestellt werden. Was vor allem Zeit und Nerven spart, allerdings nur dann sinnvoll ist, wenn wieder das gleiche Betriebssystem mit der gleichen Hardware installiert wird.

Elite-Freeware

Mit Driver Sweeper lassen sich installierte Treiber restlos entfernen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Installation neuerer Treiber nicht gelingt, weil ältere Treiber-Versionen dies behindern. Lauffähig ist Driver Sweeper unter diversen Windows-Betriebssystemen und zwar neben 32bit auch unter 64bit Ausführungen.

Wie der Name schon andeutet, ist der Game Booster eine Anwendung, um den Computer speziell für Computerspiele zu beschleunigen. Seine primäre Funktion ist es, überflüssige Hintergrund-Prozesse zu erkennen und zu schließen; Damit so die aufgewendeten Ressourcen (in Form von Arbeitsspeicher und Prozessorleistung) wieder frei gegeben werden. Neben System-Optimierungen soll das Programm auch Optimierungen für die Internet-Verbindung durchführen können.

Elite-Freeware

Wenn man Daten auf eine Festplatte speichert, wird separat und zentral auch die Position der Daten vermerkt. Praktisch ein Register, dass Auskunft darüber geben kann, wo genau auf der Festplatte sich die Daten befinden. Mittels eines Abzweigungspunktes (Junction) lassen sich zu vorhandenen Daten gewissermaßen zusätzliche Registereinträge erstellen, so dass man beispielsweise unter verschiedenen Verzeichnissen zu den gleichen Dateien gelangt. Das Ganze funktioniert nicht nur innerhalb einer Festplatte, sondern auch darüber hinaus. So dass man beispielsweise auch Daten von einem Datenträger auf einen anderen Datenträger verschieben kann, sie aber dennoch im selben Verzeichnis vorfindet, wie zuvor. Hilfreich sind solche Abzweigungspunkte, wenn die Kapazität eines Datenträgers seine Grenzen erreicht und man ohne großen Aufwand installierte Anwendungen auf andere Datenträger auslagern möchte. Hierbei hilft der JunctionMaster, eine kostenfreie Anwendung, die nicht nur solche Abzweigungspunkte erstellt, sondern gleichzeitig auch die Daten verschiebt.

Bei Process Lasso handelt es sich um eine Anwendung, mit der man die einzelnen Prozesse mit neuen Prioritäten versehen bzw. optimieren kann. Auf diese Weise können zum Beispiel besonders leistungshungrige Prozesse ausgebremst werden, damit sie nicht das gesamte System behindern. Genauso lassen sich auch bestimmte Prozesse verhindern (oder in der kommerziellen Ausführung in ihrer maximalen Anzahl fest definieren). Auf diese Weise lässt sich auch auf den Stromverbrauch des Computers eingreifen oder man kann bestimmten Anwendungen mehr Freiraum geben, indem man nicht nur ihre Priorität anhebt, sondern gleichzeitig die Priorität der anderen Anwendungen senkt (z.B. um bei Computer-Spielen und Multimedia-Anwendungen über mehr Leistung zu verfügen). Process Lasso läuft selbst unter den neuesten Windows-Versionen und ist wahlweise als 32bit wie auch als 64bit Anwendung erhältlich.

Smart Defrag ist ein erweitertes Defragmentierungs-Programm. Neben der klassischen Defragmentierung bietet es die Möglichkeit, die Windows-Systemdateien in eine optimale Position zu bringen, um schneller gelesen zu werden. Ein Vorteil, der speziell bei herkömmlichen Festplatten gut zur Geltung kommt und die Startzeit des Computers beschleunigt. Daneben ist der Smart Defrag als Hintergrund-Prozess tätig und optimiert den Computer während des laufenden Betriebs, bzw. hält die getätigten Optimierungen aufrecht.

Elite-Freeware

UltraDefrag ist eine der modernsten unter den kostenfreien Defragmentierungs-Anwendungen. Sie beherrscht einen Sicherheit-Modus, der den Anwender gegen Datenverlust absichern soll. Integriert sich in das Kontext-Menü, um nicht nur ganze Laufwerke, sondern auch einzelne Verzeichnisse zu defragmentieren. Dabei bietet es auch die Möglichkeit den Defragmentierungs-Vorgang effektiver zu gestalten, indem es weniger wichtige Dateien mit geringerer Priorität behandelt. So dass bei einem Defragmentierungs-Vorgang sichergestellt wird, dass zuerst die wichtigsten Dateien defragmentiert werden. Oder in dem es stark fragmentierte Dateien mit höherer Priorität behandelt, um die größten Leistungs-Hindernisse zu entschärfen. UltraDefrag läuft unter Windows 32bit wie auch 64bit und wird auch in einer portablen Version angeboten.

Xleaner  : 

Der Xleaner ist ein einfaches Tool zur Festplatten-Bereinigung. Er bietet zwar auch zahlreiche Optimierungs-Funktionen, von denen bringen die meisten jedoch keinen echten Nutzen.


System-Fernsteuerung und -Fernwartung

EchoVNC  : 

Wer mit seiner bisherigen Fernwartungs-Software Probleme hat eine Verbindung herzustellen, sollte mal EchoVNC ausprobieren. Es gilt als sehr Firewall-freundlich und arbeitet auch anstandslos mit Proxy-Servern (Zwischenstellen) zusammen, um die gewünschte Verbindung herzustellen. Eine weitere Besonderheit ist die bereits integrierte VNC2SWF-Erweiterung, die es dem Anwender ermöglicht seinen Zugriff bzw. den Arbeitsablauf mittels eines Flash aufzuzeichnen. Einsetzbar ist EchoVNC unter Windows wie auch unter Linux.

Elite-Freeware

Der Teamviewer ist eines der bekanntesten - da auch eines der einfachsten - Fernwartungs-Systeme. Ohne großen Aufwand kann man mit dieser Anwendung einer entfernten Person über das Internet Zugriff auf den eigenen Computer ermöglichen. Geboten wird dabei auch die Nutzung über Smartphones oder Tablets, wodurch iOS- oder Android-Anwender sich Zugriff zu Windows-Systemen verschaffen können. Neben der Fernwartung gestattet der Teamviewer auch Meeting- sowie Desktop-Sharing-Funktionalität. Die kommerzielle Nutzung ist kostenpflichtig, doch im privaten Einsatz ist der Teamviewer komplett kostenfrei.

TightVNC  : 

TightVNC ist vornehmlich für sein Tight-Encoding bekannt, dass eine effektivere Bandbreiten-Ausnutzung möglich macht und damit auch 3D- und Video-Übertragungen mittels VNC ermöglicht. Daher dient TightVNC oftmals als Grundlage anderer VNCs. Es ist komplett kostenfrei und kann somit auch kommerziellen Zwecken dienen. Unterstützt werden alle bekannten Betriebssysteme wie Windows, Linux und Mac OS X. Falls man nur einen Client benötigt, um sich auf den Server aufzuschalten, dann geht dies ebenso mit Android-Smartphones sowie dank Java-Client mit allen Java-fähigen Betriebssystemen.

UltraVNC  : 

UltraVNC gilt als flexibles und leistungsfähiges Werkzeug, dass nicht nur aktuelle Windows-Versionen, sondern auch alte Ausführungen bis hin zu Windows 95 unterstützt (mittels einer älteren Ausführung). Es ist komplett kostenfrei nutzbar, wodurch es sich auch kommerziell uneingeschränkt einsetzen lässt. Hinter kostenpflichtigen Angeboten braucht es sich nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Teilweise finden sich sogar Möglichkeiten, die man bei kostenpflichtigen Angeboten lange suchen muss. Dazu zählt zum Beispiel das Tight-Encoding. Ein Verfahren das UltraVNC einsetzt, um die Datenmenge gering zu halten. Wodurch es sich dann auch für schmale Internet-Verbindungen empfiehlt. Einziger Kritikpunkt ist lediglich die beinhaltende Verschlüsselung, die als nicht sehr sicher gilt. Diese sollte man bei Bedarf durch ein besseres Verfahren ersetzen (was UltraVNC mittels Plugin auch anbietet).