3DCenter
   3DTools
   3DTester
   Forum

Media-Recorder und Editoren


VideoMedia-Recorder bezeichnen Anwendungen, die direkt oder indirekt Medien-Inhalte speichern. So gesehen kann ein Recorder also auch in Form eines Audio- oder Video-Editors daherkommen. Ebenso kann er Bestandteil eines Media-Players sein, der zwar vorwiegend seine Ausgabe auf Lautsprecher und Bildschirm lenkt, aber auch andere Geräte - wie eben die Festplatte - als Ausgabegerät ansteuert. Hinter so einer Bezeichnung kann sich also alles mögliche verbergen, solange es Daten speichern kann.

Klassische Recorder stehen jedoch alleine. Ihre Arbeitsweise wird in zwei grobe Bereiche unterteilen, wobei sicherlich einige Media-Recorder auch beide dieser Bereiche beherrschen. Der erste Bereich umfasst Recorder die mittels einer Nachbearbeitung oder in Form einer Konvertierung die eingehenden oder vorhandenen Daten in ein gewünschtes Format umwandeln, bevor sie diese speichern. Dies kommt speziell bei Eingangssignalen vor, die unkomprimiert zuviel Platz benötigen. Beispielsweise analoge Fernsehsignale, wie man sie heute kaum noch antrifft. Also werden sie im Zuge der Aufnahme komprimiert und dann erst gespeichert. Die andere Gruppe der Recorder verzichtet auf eine Bearbeitung und speichert die eingehenden Daten direkt ab. Das ist immer dann möglich, wenn die Daten schon in einem fertigen Format oder in komprimierter Form eingehen. Beispielsweise bei einem DVB-Fernsehsignal. In so einem Fall kann der MPEG-Transport-Stream (.ts oder .mpg) ganz ohne Nachbearbeitung gespeichert werden.

Editoren und Schnittprogramme

Nach der Aufnahme steht die Bearbeitung an. Die hierfür gebotenen Video-Editoren unterscheiden sich in ihrem Umfang und in ihrer Leistungsfähigkeit. Sie reichen von einfachen Schnittprogrammen, die lediglich überflüssige Inhalte entfernen, bis hin zu komplexen Nachbearbeitungs-Werkzeugen, mit denen sich Spezial-Effekte erstellen und einbetten lassen und ebenso können auch kleinere und größere Retouchierungs-Arbeiten durchführt werden. Da einige dieser mächtigen Anwendungen auch kostenlos verfügbar sind, empfiehlt es sich selbst schon für den ambitionierten Laien, dort einmal hinein zu schnuppern und sich die gebotenen Möglichkeiten anzusehen. Wer aber schon im vornherein keinen tieferen Einblick in die Materie wünscht, ist auch schon mit einfachen Programmen gut - wenn nicht besser - bedient, die den Anwender schnell und einfach an das gewünschte Ziel bringen.

Grundkenntnisse

Im Anschluss - nach der Bearbeitung - steht dann wieder die Sicherung der Aufnahmen. Während aber viele der Anwendungen zur Aufnahme oder Bearbeitung selbsterklärend sind und der Anwender somit nicht viel falsch machen kann. Werden beim Sichern oder auch Neu-Encodieren einige Grundkenntnisse über die Arbeitsweise und auch über die Codecs vorausgesetzt. Denn deren Angebot ist gewaltig und es droht den Anwender in seiner Flut zu ertränken. Nicht nur, dass ständig neue Codecs und Container-Formate erscheinen, auch viele ältere Formate, die nach wie vor eine Existenzberechtigung besitzen, gesellen sich zu diesem Angebot hinzu. Und als ob dies nicht genügt, kann auch jeder Codec für sich ein breites Spektrum an unterschiedlichen Einstellungen bieten. Dabei kommt es schon oft genug vor, dass allein durch eine geringfügig unterschiedliche Einstellung eine Inkompatibilität entsteht und das ausgegebene Medium nicht vom gewünschten Player wiedergegeben werden kann. Um davor gefeit zu sein, wollen wir hier die wichtigsten Merkmale aufführen, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man eine Datei erstellt oder bearbeitet. Denn auch wenn viele Codecs grundverschiedenen Funktionen und Einstellungen bieten, zeigen sie sich doch zumindest bei den wichtigsten Einstellungen weitgehend einheitlich.

Grundkenntnisse : Der passende Codec

Möchte man eine Aufzeichnung erstellen, muss man sich für einen passenden Codec entscheiden. Dieser wird meist vom Abspielgerät, welches anschließend diese Aufnahme ausgeben soll, vorgegeben. Möchte man beispielsweise Filme auf einem älterem DVD-Player wiedergeben, dann stehen einem nur zwei Video-Codecs zur Wahl unter denen man wählen kann. Denn ein klassischer DVD-Player beherrscht nur MPEG-1 und MPEG-2. Da je nach Abspielgerät die unterstützten Codecs variieren können, sollten sie immer im Vornherein bedacht werden. idealerweise auch im Hinblick auf die zukünftigen Abspielgeräte, die man als Anwender gedenkt einzusetzen.

Bei der Wiedergabe am Computer ist man dagegen viel flexibler, denn hier lassen sich fehlende Codecs fast schon beliebig nachrüsten. Einheitliche und feste Standards sind praktisch nicht vorhanden. Trotz dieser hohen Flexibilität vergisst man aber sehr schnell, dass dies kein Freibrief ist. Auch ein Computer besitzt Einschränkungen, die sich aber vornehmlich auf die Rechenleistung und den Speicherplatz beziehen. Zwei Merkmale, die nicht nur bei der Wiedergabe am Computer entscheidend sind.

Bei der Wahl des richtigen Codecs ist daher auch der Bedarf an Speicherplatz und Rechenleistung sehr entscheidend. Um sich dies etwas verständlicher darzulegen, kann man den Speicherplatz und die Rechenleistung als Zutaten sehen. Bei denen - getreu dem Motto: viel hilft viel - ein reichlicher Einsatz von Beiden dem Resultat zu einer hohen Qualität verhilft. Wird dagegen mit diesen Zutaten gegeizt, braucht man sich nicht über ein mageres Ergebnis zu wundern. Je nach gewünschtem Abspielgerät variiert aber das Angebot an Rechenleistung und Speicherplatz. So muss man die Qualität reduzieren, um ein Abspielen überhaupt zu ermöglichen.

Grundkenntnisse : Bitrate bzw. Datenrate

Während der Speicherplatz - von mobilen Abspielgeräten - zum Anwender hin frei kommuniziert wird, ist die Rechenleistung oft ein gut gehütetes Geheimnis. Selbst als Profi lässt sich schwer abschätzen, ob auf dem Abspielgerät genügend davon vorhanden ist, um die gewünschten Medien abzuspielen. Um diesem Problem zu begegnen, geben die Hersteller gewisse Richtlinien heraus. Beispielsweise wird bei portablen Abspielgeräten, die maximale Datenrate definiert, die zulässig ist. Auch bei DVD-Playern wird dies so geregelt, wodurch der Anwender dann eine gewisse Planungs-Sicherheit beim Erstellen entsprechender Medien erhält. So unterstützt der DVD-Player vor allem den MPEG-2 Codec, jedoch nur bis zu einer Datenrate von 10,08 Mbit/s. Ist die MPEG-2 Datei mit einer höheren Datenrate komprimiert, dann kann sie auf einem regulären DVD-Player nicht wiedergegeben werden. Sei es, weil ihm die Rechenleistung fehlt oder auch nur, weil er diese Daten nicht schnell genug von der DVD lesen kann. Anders sieht es da bei moderneren Abspielgeräten aus. Zum Beispiel bei einem Blu-Ray Player. Dieser kann eine MPEG-2 Spur sogar mit 40 Mbit/s noch sauber wiedergeben.

Sollte nicht genügend Rechenleistung vorhanden sein, kann das Abspielgerät nicht oder nur unzulänglich das Medium wiedergeben. Wenn beispielsweise der Computer als Abspielgerät gewählt wird und nicht über genügend Rechenleistung verfügt, kann dies bei Videos in einer gestörten Darstellung resultieren. Diese ist anfänglich kaum sichtbar, weil nur vereinzelt Bilder verloren gehen. Statt also 25 Bilder pro Sekunde, werden vielleicht nur 24 oder 23 dargestellt, was den meisten Betrachtern kaum auffällt. Erst wenn es überhand nimmt, registriert der Anwender die gestörte Darstellung, die in schlimmen Fällen streckenweise einbricht oder mit deutlich sichtbaren Fehldarstellungen in Farbe und Form auftritt. In ganz extremen Fällen wird alleine schon der Abspielversuch mit einer Fehlermeldung quittiert.

Wie viel Rechenleistung benötigt wird, hängt nicht nur vom verwendeten Codec ab, sondern auch von der Datenrate. Mit der Datenrate kann man den Speicherbedarf der Aufnahme fest definieren. Denn sie gibt dem Codec vor, wie viel Speicher ihm pro Sekunde zur Verfügung stehen bzw. auf welche Größe er die Aufnahme komprimieren soll. Je kleiner die Datenrate, desto stärker muss die Kompression wirken und desto stärker leidet die Qualität. Je größer die Datenrate, desto mehr Qualität bleibt erhalten, doch desto mehr Speicher und Rechenleistung wird für die Wiedergabe benötigt.

Jeder Codec geht dabei sehr unterschiedlich mit der Speichermenge um, die man ihm zugesteht. Ein verlustfreier Codec lässt sich auf dieses Spiel erst garnicht ein. Er komprimiert so gut er kann und nimmt sich dann soviel Speicher, wie er eben benötigt. Üblich sind aber eher verlustbehaftete Codecs. Sie versuchen möglichst viel Qualität zu erhalten, richtet sich aber dennoch an die Vorgabe des Anwenders. Dabei unterscheidet man zwischen rechen-intensiven Codecs, die mit wenig Speicher sehr viel bessere bzw. effizientere Ergebnisse erzielen. Und zwischen rechen-armen Codecs, die für die gleiche Qualität mehr Speicher benötigen, dafür auch auf leistungsärmeren Geräten wiedergegeben werden können.

Speicher und Rechenleistung stützen sich also in einem gewissen Rahmen. Ist eins von beiden nicht im gewünschten Maße vorhanden, kann dank des richtigen Codecs der verstärkte Einsatz des anderen helfen, diesen Defizit auszugleichen, um die Qualität weitgehend zu erhalten.

Grundkenntnisse : VBR vs. CBR

Bei der Komprimierung von Inhalten gibt es zwei grundlegende Vorgehensweisen. Einmal die konstante Datenrate (constant bitrate) und einmal die variable Datenrate (variable bitrate). Bei der konstanten Datenrate wird für jede Sekunde die selbe Speichermenge aufgewendet. Wodurch der Datenstrom gleichmäßig bleibt. Bei der variablen Datenrate wird der Speicherplatz besser ausgenutzt, indem zwar weitgehend die gewünschte Datenrate eingehalten wird, aber je nach Situation mal mehr und mal weniger Speicher aufgewendet wird. Letztere Komprimierung ist zwar effizienter, weil sie bei gleicher Speichermenge mehr Qualität erhalten kann, dafür ist der Datenstrom sehr ungleichmäßig und besitzt Höhen und Tiefen, die nicht nur von der verwendeten Datenleitung kompensiert werden müssen, sondern auch bei der benötigten Rechenleistung zu Varianzen führen. Sehr wichtig ist dieses Thema bei einer späteren Nachbearbeitung der Inhalte. Sollen die Inhalte geschnitten oder zusammengefügt werden, dann müssen sie nicht nur die selben Grundvoraussetzungen mitbringen, sondern idealerweise auch saubere Schnittkanten besitzen, um nahtlos bearbeitet zu werden. In diesem Zusammenhang ist also eine konstante Bitrate (CBR) von Vorteil, weil sie dies eher gewährleisten kann. Ansonsten kann man auch (zur Not) VBR-Inhalte in CBR-Inhalte umwandeln, um sie wie gewünscht zu bearbeiten. Was aber einen Qualitätsverlust darstellt. So kann es also von Vorteil sein, wenn die Inhalte gleich im CBR-Format vorliegen.

Grundkenntnisse : Auflösung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist speziell bei Videos die Wahl der verwendeten Auflösung. Dabei geht es nicht nur um die Höhe der Auflösung (viel oder wenig) sondern auch um einen praktikablen Wert, der vom jeweiligen Codec auch unterstützt wird. Denn das eigentliche Bild wird - je nach Codec - beim Komprimierungsvorgang in viele kleine Bilder zerlegt, welche alle die gleiche Größe besitzen. In folge dessen, muss die verwendete Auflösung ein vielfaches der Auflösung dieser kleinen Bilder darstellen. Je nach Einstellung des Codecs, kann dies sogar dazu führen, dass eine verbreitete Standard-Auflösung nicht unterstützt wird und angepasst werden muss, was wiederum dann zu Komplikationen bei der Wiedergabe führt. Daher bleiben Standard-Einstellungen oder vorgegebene Profile oftmals die beste Wahl.

Grundkenntnisse : Die weitere Nachbearbeitung

Da viele Codecs verlustbehaftet arbeiten, also die Qualität reduzieren, um die gewünschte Kompression zu erreichen, leidet die Qualität der Aufnahme bei jeder Bearbeitung aufs Neue. Denn typischerweise wird bei der Nachbearbeitung die Aufnahme dekomprimiert, bearbeitet und schließlich erneut verlustbehaftet komprimiert. Daher sollte man sich gleich zu Anfang merken, dass man diesen stetigen Verfall am besten damit bremst, indem man mit dem unbehandeltem Original arbeitet, statt mit einer womöglich schon mehrmals nach bearbeiteten Version.

Oftmals ist es auch garnicht nötig, die ganze Datei zu bearbeiten. Denn wenn mehrere Spuren vorhanden sind (z.B. Audio-Spur und Video-Spur, etc.) und man nur eine ändern muss, sollte man sich auch nur darauf konzentrieren. Denn jede ist für sich separat komprimiert worden und kann unabhängig von jeder anderen nach-behandelt werden. Nicht zuletzt spart man sich damit auch jede Menge Arbeit. Denn ein erneutes Dekomprimieren und Komprimieren, benötigt in jedem Fall eine Menge Rechenzeit, die man bei einem Bearbeitungs-Verzicht der unverfälschten Spuren garnicht aufbringen muss.

Darüber hinaus sollte man bedenken, dass es auch Arten der Nachbearbeitung gibt, die gar keine erneute Komprimierung erforderlich machen. Beispielsweise, wenn Teile herausgeschnitten werden. Dies variiert womöglich je nach Codec und je nach Bearbeitungs-Anwendung, sollte man aber dennoch immer im Hinterkopf behalten, um sich Arbeit zu sparen und um sich eine hohe Qualität zu erhalten.



Audio Erstellung und Bearbeitung

Ardour  : 

Ardour ist ein professionelles Werkzeug zum Bearbeiten und Mischen von Audio. Es ist leider nur für Linux und Mac OS X erhältlich.

Elite-Freeware

Audacity  : 

Eines der wohl bekanntesten Freeware-Audio-Programme ist Audacity. Gerade im Freeware-Audio-Bereich, wo zahlreiche Anwendungen minderer Qualität die Sicht versperren, ist Audacity eine willkommene Abwechslung. Bei Audacity handelt es sich um einen Audio-Editor und -Recorder mit zahlreichen Funktionen und einem großen Aufnahme-Spektrum. Verfügbar ist es für Windows, Mac OS X und Linux.

CSound  : 

CSound ist ein Software Synthesizer, der mittels einer eigenen Script-Sprache ein Orchester und eine Komposition definiert und daraus eine Audio-Datei generiert. Die Anwendung eignet sich nicht besonders für Anfänger, sondern eher für Musiker mit Programmier-Erfahrung.


Audio-Video Erstellung und Bearbeitung

Elite-Freeware

AVIdemux  : 

AVIdemux ist eine hervorragende Video-Schnitt-Software, die oft und gerne auch bei Fernseh-Aufnahmen (DVB bzw. MPEG2-Streams) eingesetzt wird. Sie ist übersichtlich, intuitiv und selbst-erklärend aufgebaut. Sie ist nicht überladen, daher eignet sie sich auch für Einsteiger oder für weniger versierte Anwender. Vor allem ist sie jedoch stabil und ausgereift, was man nicht von allen Schnittprogrammen behaupten kann. Sehr empfehlenswert ist sie für Anwender, die immer wieder Probleme mit der Synchronität zwischen der Audio- und der Video-Spur haben. Denn AVIdemux bietet auf Wunsch eine VBR-Zeitkarten-Funktion, mit der sich die meisten Synchronisations-Probleme im Keim ersticken lassen. Das spart viel Zeit und vor allem auch Nerven. Verfügbar ist die Anwendung für Linux, Windows, BSD und Mac OS X.

AviSynth  : 

AviSynth ist ein Frameserver, der als solches eine Audio- oder Video-Datei in Echtzeit dekomprimiert und einem Video-Bearbeitungs-Programm als unkomprimierten Inhalt zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann man diverse Video-Bearbeitungs-Programme dazu bringen, Formate zu unterstützen, die sie normalerweise nicht unterstützen würden. Der Vorteil eines Frameservers liegt aber auch darin, dass er die dekomprimierten Inhalte direkt dem Bearbeitungs-Programm übergibt und somit keinen Festplattenplatz benötigt. Das ist sehr entscheidend, wenn man bedenkt, dass ansonsten ein unkomprimiertes HD-Video von 2 Stunden Länge mindestens einen TeraByte Festplatten-Speicher benötigen würde.

CinePaint  : 

CinePaint (ehemals FilmGiMP) ist eine mächtige Retouchierungs-Anwendung, die auch von der professionellen Film-Industrie seit Jahren verwendet wird. Ursprünglich war sie nur für Linux und Mac OS X verfügbar, da die damlige Windows-Portierung instabil lief. In einer neueren Version ist sie aber nun endlich wieder für Windows verfügbar.

Cinelerra  : 

Ein ebenfalls sehr mächtiges Video-Bearbeitungs-Programm ist Cinelerra. Wobei man leider sagen muss, dass dies nur der Linux-Gemeinde vorbehalten bleibt. Wer also in professionelle Video-Bearbeitungs-Gefilde vorstoßen möchte, darf sich zu allererst mit Linux anfreunden. Denn dank solcher Linux-Tools wie Cinelerra, stehen einem dann alle Video-Bearbeitungs-Türen offen.

Ein etwas in die Jahre gekommenes Video-Schnitt-Programm, dass sich aber auf MPEG-1 und MPEG-2 Inhalte konzentriert, die von anderen Schnittprogrammen oftmals vernachlässigt werden.

DScaler  : 

Der DScaler ist vornehmlich ein Media-Player, der analoge Video-Signale aufnimmt und in Echtzeit wiedergibt. Als Quelle dienen ihm analoge Video-Karten oder analoge TV-Karten, an die man beispielsweise DVD-Player, Video-Recorder, Spiel-Konsolen, Camcorder oder sonstige Geräte anschließen kann. Da er in der Lage ist, diese empfangenen Signale zu speichern, kann er auch als Video-Grabber genutzt werden. In neueren Version versucht er sich dann noch in die DirectShow Welt einzuleben, was ihm die Möglichkeit gibt, Codecs zur Decodierung zu nutzen. Dann könnte er beispielsweise auch DVB-Signale (MPEG-2, MPEG-4) verarbeiten.

Jahshaka  : 

Jahshaka (benannt nach dem Künstlernamen seines Entwicklers) ist ein Video-Bearbeitungs-Effekt-Programm. Während es viele brauchbare Funktionen zur Videobearbeitung bietet, werden oft die mageren Ein- und Ausgabe-Möglichkeiten kritisiert. Gänzlich ohne Zusatz-Programme, die diese Lücken schließen, kommt Jahshaka daher kaum aus.

Kdenlive  : 

Kdenlive ist eine Video-Bearbeitungs-Anwendung für die KDE Umgebung (eine graphische Benutzeroberfläche für Linux/Unix). Kdenlive ist Funktions-stark und dennoch übersichtlich, eignet sich also gut für den schnellen Einstieg.

Kino  : 

Die Kino Anwendung ist äußert praktisch, da sie als Video-Bearbeitungs-Programm alles bietet, was der klassische Anwender benötigt. Neben zahlreichen Ein- und Ausgabe-Formaten unterstützt es auch den direkten Import vom DV-Camcorder. Seine Funktionen reichen vom Video-Schnitt über diverse Effekte, bis hin zu zahlreichen Filtern. Allerdings ist diese Anwendung nur unter Linux (,FreeBSD und Unix) lauffähig.

LiVES  : 

LiVES ist ein überaus Funktionsreiches Videobearbeitungsprogramm, dass ursprünglich nur für Linux gedacht war, mittlerweile aber auch unter Mac OS X lauffähig ist. Es zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es sich in eine Client- und eine Server-Anwendung aufsplitten lässt, um von einer höheren Rechenleistung zu profitieren. Ebenfalls nicht uninteressant dürfte die Crash-Recovery Funktion und der Support für den Multi-Monitor-Betrieb sein. Im Großen und Ganzen also eine Anwendung, die vornehmlich den Profi ansprechen soll. Die sich aber mit ihrer einfachen Benutzerführung auch für Einsteiger eignet.

Ein kleines aber äußerst feines DVD-Authoring-Tool, dass durch wenige Mausklicks aus einer Video-Datei eine DVD brennt. Auf DVD-Menüs muss man allerdings verzichten, denn die lassen sich leider nur mit der kostenpflichtigen Version erstellen.