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Freeware Elite


FavoritenKostenlose Software ist eine alternative Option, die leider von vielen Anwendern nicht ernst genug genommen wird. Es herrscht nach wie vor die Mentalität, dass kostenlose Software nicht so leistungsfähig ist, wie kostenpflichtige Software. Dabei sind es nicht nur die unerfahrenen Anwender, die solch einer Ideologie folgen. Auch viele versierte Anwender richten ihr Augenmerk viel zu oft auf das kostenpflichtige Angebot, wenn es darum geht eine professionelle Software ausfindig zu machen.

Doch die Open Source Initiative (OSI) hat - seit ihrer Gründung im Jahr 1998 - viele Freunde gefunden und stellt damit nicht nur einfache Lösungen für fast alle Software-Sparten, sondern bietet mittlerweile auch echte Alternativen, die vielen kostenpflichtigen Anwendungen in nichts nachstehen und sie oft sogar übertreffen. Offensichtliche Beispiele finden sich im Browser-Bereich (Firefox, Opera, etc.) und in der Office-Welt (OpenOffice.org, LibreOffice). Weniger bekannt ist hingegen, dass auch schon spezialisierte Bereiche, wie die Video-Bearbeitung (Schnitt, Effekte, Retouche, etc.) oder auch die Buchhaltung davon profitieren. Man kann fast davon ausgehen, dass für jede kostenpflichtige Software eine kostenfreie Alternative zur Verfügung steht. Wieso also nicht dieser den Vorzug geben?

Um Ihnen zu beweisen, dass in der Tat alle Software-Sparten mit hervorragender Freeware glänzen, möchten wir Ihnen hier die besten Freeware-Angebote zusammen stellen. Wobei diese Freeware Elite keineswegs nur auf das hier gezeigte Angebot begrenzt ist, sondern noch viel weiter reicht. Hier präsentieren wir Ihnen lediglich die Sahne-Stücke, die unserer Meinung nach das jeweilige Software-Themengebiet am ehesten bereichern.



Audio und Video

Audacity  : 

Für die Audio-Bearbeitung empfiehlt sich das etablierte Programm Audacity. Es ist funktional und vor allem auch ausgereift, wodurch es sich auch für anspruchsvollere Aufgaben eignet. Dank Tongenerator und Analyse-Funktionen kann es auch im wissenschaftlichen Bereich eingesetzt werden. Doch vornehmlich dient es der Musik-Bearbeitung, wofür es zahlreiche Filter und Effekte bereit hält.

AVIdemux  : 

AVIdemux ist fast schon eine Referenz unter den Schnitt-Programmen. Sie ist nicht überladen und intuitiv zu handhaben. Selbst unerfahrene Anwender finden sich mit ihr sehr gut zurecht. Mit ihr lässt sich die Synchronität zwischen Video und Audio auch unter widrigen Bedingungen aufrechterhalten oder bei Verlust wiederherstellen. Damit eignet sie sich gleichermaßen für Fernsehaufnahmen, bei denen man nur die Werbung rausschneiden möchte, wie auch für private bzw. selbst erstellte Videos.

Der Foobar 2000 ist ein einfacher Audio-Player, der jedoch reichlich Einstellungs- und Anpassungs-Optionen bietet, so dass er sich oft zu dem vom Anwender gewünschten Look and Feel anpassen lässt. Auch technisch bietet er zahlreiche Optionen und eignet sich daher auch für eine anspruchsvollere Audio-Wiedergabe.

Ein Audio-Player der sich vorallem auf die Verwaltung größerer Archive versteht. Dabei werden mit diversen Automatismen selbst übergroße Musik-Archive transparent gestaltet.

Songbird  : 

Der Mozilla Songbird orientiert sich weitgehend am klassischen Privat-Anwender. Er kombiniert klassische Audio-Wiedergabe mit den Möglichkeiten des Internets und schafft damit eine neue Art der Musik-Wiedergabe. Daher wird er oft auch als Musik-Browser bezeichnet.

Es gibt viele Anwendungen zur Wiedergabe von Videos. Darunter auch sehr viele gute. Doch der VLC-Media-Player (Video LAN Client Media Player) sticht ganz ohne zweifel hervor. Im Gegensatz zu den meisten anderen Media-Playern bringt er seine Codecs gleich mit und ist damit weitgehend unabhängig und auch weniger anfällig für Fehler. Denn oftmals scheitert eine Wiedergabe, weil der passende Codec nicht auf dem Computer vorliegt. Nicht so beim VLC-Media-Player, der dank des beiliegenden libavcodec solche Probleme praktisch gar nicht kennt und damit ohne Schwierigkeiten fast alle Videos abspielen kann.


Betriebssysteme und Laufzeitumgebungen

DOSBox  : 

Der wohl beliebteste DOS-Emulator ist ganz ohne Zweifel die DOSBox. Sie bietet eine hohe Kompatibilität zu alten DOS-Anwendungen und lasst sich aus diversen Betriebssystemen heraus nutzen. Darunter bekannte wie Windows, Linux und Mac OS X sowie auch exotische wie FreeBSD, OS/2 und BeOS. Um dabei die korrekte Lauffähigkeit einer jeden DOS-Anwendung zu gewährleisten, lässt sich mit der DOSBox auch die Geschwindigkeit der Ausführung herabsetzen, um damit die geringere Leistungsfähigkeit früherer Computer zu simulieren.

Mageia  : 

Wer Schwierigkeiten hat in die Linux-Welt einzutauchen, sollte sich die Mageia Distribution näher ansehen. Sie ist eine Abspaltung des Mandriva Linux, welches für sich schon als visuell schön aufbereitet sowie sehr benutzerfreundlich gilt. Damit eignet sich Mageia (genauso wie auch Mandriva) sehr gut für Einsteiger. Die Installations-CD ist wahlweise auch mit Live-CD-Funktionalität erhältlich, um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, sich das Ganze probeweise anzusehen bevor er sich festlegt.

ReactOS  : 

Bei ReactOS handelt es sich um einen Nachbau des allseits beliebten Windows XP. Es versucht optisch und auch funktional seinem Vorbild gleich zu kommen. Im Gegensatz zu Windows XP ist ReactOS jedoch sehr viel anspruchsloser und eignet sich daher auch für leistungsärmere Computer. Ob ReactOS tatsächlich als vollwertiger Ersatz fungieren kann, hängt vom Anwender ab. Denn ReactOS ist noch lange nicht soweit, um tatsächlich mit allen Windows-Anwendungen zusammen zu arbeiten. Zumindest werden viele Alltags-Anwendungen unterstützt, so dass ReactOS auch zunehmend produktiv genutzt werden kann. ReactOS wird neben einer Installations-CD auch als Live-CD angeboten, wodurch sich der Anwender vorab ein Bild machen kann.

Aus dem Hause Oracle (früher Sun Microsystems) kommt die Anwendung VirtualBox. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich hierbei um eine virtuelle Maschine, auf der man beliebige Betriebssysteme installieren und betreiben kann. Für Privatanwender ist die VirtualBox kostenlos und dass obwohl sie hinsichtlich der Anzahl virtueller Maschinen keine Grenzen kennt. Vorausgesetzt der Anwender verfügt über genügend Rechenleistung. Lauffähig ist die VirtualBox wahlweise unter Windows, Mac OS X, Linus sowie unter OpenSolaris.


CD, DVD, BluRay Tools und Werkzeuge

Wer ein gutes Brenn-Programm sucht, landet zwangsläufig beim CDBurnerXP. Ein Grund dafür ist sicherlich der Umstand, dass CDBurnerXP auch mit modernen Laufwerken zusammen arbeitet. So bot es schon sehr früh die Möglichkeit, auch BluRays und HD-DVDs zu brennen. Während dies lange Zeit sonst nur den kostenpflichtigen Brenn-Programmen vorbehalten blieb. Geboten werden zahlreiche Funktionen, so dass kaum ein Wunsch offen bleibt.


Desktop-Anwendungen

Unlocker  : 

Der Unlocker ist eine Anwendung, auf die kaum ein anspruchsvoller Anwender verzichten sollte. Sie gestattet es, den exklusiven Zugriff einer Anwendung auf eine Datei zu unterbrechen. Denn gerade wenn mal eine Anwendung abstürzt oder unsauber beendet wurde, kann es passieren, dass sie noch Zugriff auf eine Datei anmeldet. So dass diese Datei (in der Regel sind es auch mehrere Dateien) vom Anwender nicht anderweitig genutzt oder gar gelöscht werden kann. Der Unlocker behebt dieses Problem, indem er den Zugriff einfach auflöst und damit die Datei wieder für den Anwender frei gibt. Hilfreich ist dies auch bei USB-Laufwerken, die man vom Computer trennen möchte. Es aber nicht kann, weil angeblich noch eine Anwendung auf das Speichermedium zugreift. Mit dem Unlocker kann man sich darstellen lassen wer oder was tatsächlich auf die jeweilige Datei oder das jeweilige Speichermedium zugreift und diesen Zugriff auf Wunsch auflösen.


Grafik- und Photo-Anwendungen

Blender  : 

Der Blender ist die wohl mächtigste 3D-Bearbeitungs-Anwendung unter den kostenfreien Programmen. Mit ihm lassen sich Objekte modellieren, Szenen animieren und sogar Computerspiele entwickeln. Die Einarbeitung in ein solch umfangreiches Werkzeug ist aber durchaus aufwendig. Hierfür empfiehlt sich eins der zahlreichen Sachbücher, dass zur Anwendung erschienen ist. Und nicht zuletzt auch die einarbeitung von Video-Tutorials, die sich auf den einschlägigen Video-Plattformen ansammeln.

Wer reale Objekte digitalisieren möchte, aber nicht das nötige Kleingeld besitzt, um sich für ein paar Tausend Euro einen 3D-Scanner im Fachhandel zu kaufen. Der kann sich den 3D-Scanner auch günstig selbst zusammen basteln. Die passende Software bekommt man mit dem David Laserscanner schon mal kostenlos. Darüber hinaus genügt schon eine gute Webcam sowie ein handelsüblicher Waagen-Laser aus dem Baumarkt. Alternativ dazu kann man auch einen Projekter gemeinsam mit einer Wasserwaage verwenden. Gemeinsam mit der Software lassen sich dann beliebige Objekte drei Dimensional erfassen. Was sich wie eine Spielerei anhört, kann durchaus brauchbare Ergebnisse liefern, für dass sich viele Einsatzgebiete finden lassen. Denn dank der zusätzlichen Anwendung Mesh2Flash können die erstellten 3D-Objekte ihren Weg auch auf eine Webseite finden, wo sie dann vom Betrachter bewegt und gedreht werden können.

Gimp  : 

Der Gimp ist ein Bildbearbeitungs-Programm, dass im Funktionsumfang dem kommerziellen Photoshop sehr ähnlich ist. In der Handhabung zeigen sich aber kaum Ähnlichkeiten. Daher tun sich viele Anwender schwer, sich vom Photoshop zu lösen und zum kostenlosen Gimp zu wechseln. Daher werden alternativ zum klassischen Gimp auch der Gimpshop sowie der GimPhoto angeboten. Zwei weitere Gimp-Ausführungen, die im Look and Feel dem Photoshop schon etwas näher kommen und einen möglichen Umstieg erleichtern.

IrfanView  : 

Der IrfanView ist in erster Linie ein grundsolides Bildbetrachtungs-Programm. Es unterstützt zahlreiche Bild-Formate und lässt sich dank Plugins auch erweitern. Seine Besonderheit liegt in der Möglichkeit der Massen-Konvertierung. So kann man beispielsweise Tausende von Bilder einheitlich bearbeiten oder gar fortlaufend nummerieren lassen. Und dass mit nur wenigen Maus-Klicks. Geboten wird eine Größenanpassung, eine Farb-, Kontrast- und Helligkeitskorrektur sowie zahlreiche andere Bearbeitungs-Merkmale. Erwähnenswert ist auch, dass die Anwendung an sich auch sehr flexibel und anpassbar ist. So kann man den Irfanview dahingehend abrichten, dass er so reagiert und sich so präsentiert, wie man es sich wünscht.

LibreOffice ist der inoffizielle Nachfolger von OpenOffice.org. Und genauso wie sein Vorgänger bietet auch LibreOffice neben den typischen Büro-Anwendungen ein Zeichen-Programm. Das sogenannte LibreOffice Draw ist sehr intuitiv und ermöglicht eine Vektor-basierte Grafikbearbeitung. Das Ergebnis lässt sich in zahlreichen Formaten abspeichern. Darunter Vektor-basierte Grafikformate (SVG, PDF, etc.), um die Grafik in Zukunft nochmal nach zu bearbeiten. Genauso aber auch Rasterbasierte Formate, die vereinzelt auch gebräuchlicher sein dürften (JPEG, PNG, TIFF, etc.).

Mit RawTherapee erhalten gerade professionelle (oder angehend professionelle) Photographen ein hervorragendes Bearbeitungs-Programm, mit dem sich Bilder im RAW-Format entwickeln lassen. Es arbeitet mit einer Farbtiefe von 16bit pro Farbkanal und ermöglicht damit eine Bildbearbeitung mit möglichst geringem Qualitätsverlust.


Internet-Anwendungen

Mit dem BlueGriffon erhält man einen hervorragenden WYSIWYG-HTML-Editor. Neben der grafischen Darstellung bietet er auch das textbasierte Editieren an und empfiehlt sich somit für Einsteiger wie auch für Fortgeschrittene.

Brosix  : 

Unter den Instant-Messengern bietet sich Brosix an, der für private Anwender kostenlos ist. Er beherrscht neben Text-, Sprach- und Video-Chat auch die Möglichkeit des gemeinsamen Web-Browsens (Co-Browsing) sowie die Nutzung eines gemeinsamen Whiteboards. Um den Anwender vor unliebsamen Lauschversuchen abzusichern, bietet er auch gleich eine sichere 256bit AES-Verschlüsselung. Interessant an Brosix ist auch der Umstand, dass er neben den klassischen Betriebssystemen auch zahlreiche Smartphones unterstützt.

Filezilla  : 

Wahlweise als Client- oder Server-Version lassen sich mit dem Filezilla FTP-Verbindungen herstellen. Der Server gilt als Benutzerfreundlich und lässt sich auch vom Laien einfach Handhaben. Der Client ist dagegen schön übersichtlich und lässt sich auch Portabel vom USB-Stick aus einsetzen.

Der Firefox ist nicht nur einer der modernsten, sonder gleich auch einer der beliebtesten Web-Browser. Er glänzt regelmäßig mit Neuerungen und lässt sich auch vollautomatisch und ohne Zutun des Anwenders aktualisieren.

Der Thunderbird schwamm lange Zeit im Kielwasser des Firefox und wurde auch von seinem Erfolg mitgetragen. Zwischenzeitlich zählt er aber als wichtige Größe im Mail-Client-Segment und ist dort kaum wegzudenken. Genauso wie der Firefox punktet auch der Thunderbird mit regelmäßigen Neuerungen und lässt sich ebenfalls vollautomatisch aktualisieren.

moziloCMS  : 

Wer heutzutage eine Webseite erstellen möchte, verzichtet nur ungern auf den Luxus eines CMS. Dafür ist aber immer wieder eine Datenbank notwendig, die jedoch den Preis eines Webspace-Angebots in die Höhe treibt. Als Lösung für dieses Dilemma bietet sich der moziloCMS an. Er verfügt über die Vorzüge eines CMS, verzichtet jedoch auf den Einsatz einer konventionellen Datenbank, indem er seine Daten direkt im Webspace-Speicher ablegt. Auf diese Weise können gerade kleine Webseiten kostengünstig umgesetzt werden.

Notepad++  : 

Zum Bearbeiten von Webseiten arbeiten viele Anwender der Einfachheit halber gerne mit einfachen Text-Editoren. Infolge dessen haben sich Text-Editoren weiterentwickelt und sind nun auch in spezialisierter Form für Entwickler verfügbar. Die wohl beste unter ihnen ist laut zahlreichen zufriedenen Anwendern das Notepad++, dass sich nicht nur zum Bearbeiten von HTML sondern für alle Arten von Quell-Code eignet.

ooVoo  : 

Wer Skype mag, wird ooVoo lieben. Er ist ein Instant-Messenger der Video-Konferenzen auch im hochauflösenden HD erlaubt. Interessant dabei ist, dass ooVoo nicht nur Verbindungen zu anderen ooVoo-Nutzern aufbauen kann, sondern auch einen beliebigen Internet-Browser als Gegenstelle akzeptiert. Hinzu kommt noch, dass die kostenlose ooVoo-Ausführung auch schon die Möglichkeit bietet, Video-Konferenzen mit mehreren Teilnehmern durchzuführen. Eine Funktion, die bei anderen Video-Konferenz-Anbietern kostenpflichtig ist.

Opera  : 

Die Opera Suite ist ein universelles Internet-Werkzeug. Vornehmlich dient sie als Web-Browser, beinhaltet aber auch einen Mail-Client, einen Bit-Torrent-Client, einen IRC-Client sowie zahlreiche weitere Anwendungen und Funktionen. Besonders erwähnenswert ist, dass der Web-Browser in der Opera Suite auch fehlerhaften HTML-Code interpretieren kann. Ebenso hat er auch keine Probleme damit Webseiten korrekt darzustellen, die speziell für den Internet-Explorer optimiert wurden. Soviel Entgegenkommen gipfelt schließlich in eigenen Schutzmaßnahmen, wie dem Haus-eigenen Phishing-Filter.

Paltalk  : 

Ein weiterer Skype-Killer findet sich unter dem Namen Paltalk. Ähnlich wie ooVoo unterstützt auch Paltalk die Text-, Sprach- und Video-Kommunikation. Und kann ebenfalls eine Verbindung zu einem Web-Browser aufbauen, falls der zweite Anwender kein installiertes Paltalk zur Verfügung hat. Besonders erwähnenswert an Paltalk ist der Umstand, dass es sich auch in eine Webseite integrieren lässt, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, ein Video-Chat auszuführen.

Da in Puncto Datenschutz der Google Chrome Browser vielen Anwendern nicht geheuer ist, bietet sich alternativ der SRWare Iron an. Er ist eine Abspaltung des Google Chrome und konzentriert sich lediglich auf die positiven Merkmale des Browsers, wie zum Beispiel dessen Engine (Chromium).

Trillian  : 

Da die Anzahl an unterschiedlichen Instant-Messengern wächst, steigt auch die Popularität der sogenannten Multi-Protokoll-Clients, die sich gleichzeitig in mehrere dieser Instant-Messenging-Netze einbinden und dass mit einer zentralen Anwendung. Trillian ist hier besonders erwähnenswert, da es neben einer breiten Unterstützung von zahlreichen Instant-Messaging-Diensten auch ein hervorragendes Web-Interface bietet und sich somit bequem von einem Browser aus nutzen lässt.


Office-Anwendungen

Freeplane  : 

Freeplane ist nicht nur eine hervorragende Mindmapping Software, sondern auch gleichzeitig eine gute Präsentations-Software. Mit ihr lassen sich sehr ansprechende Grafiken erstellen, die sich dann wahlweise in verschiedene Raster- oder Vektorgrafiken exportieren lassen.

Wer eine gute Projekt-Planungs-Software sucht, sollte sich zuallererst GanttProject ansehen. Mit ihr lassen sich kleine bis große Projekte und Teams gut verwalten. Vor allem auch deswegen, weil die Einarbeitung in GanttProject relativ schnell geschieht und man somit gleich von Anfang an die Anwendung produktiv nutzen kann. GanttProject ist sehr visuell, wodurch sie dem Anwender neue Perspektiven ermöglicht und somit auch mit hilft Optimierungen auf den Weg zu bringen.

Die Google-Docs sind das Office für Unterwegs, denn hierbei handelt es sich um eine Office-Suite die komplett online im Browser verfügbar ist. Sie ist zwar nicht so funktional wie eine reguläre Office Suite, doch da man für Unterwegs ohnehin keine allzu mächtigen Funktionen benötigt, erscheint ihr Umfang genau richtig. Im Fokus stehen bei den Google Docs auch ohnehin andere Merkmale, wie zum Beispiel die Team-Arbeit. Wodurch sich erstellte Dokumente mit anderen Anwendern teilen sowie gemeinsam bearbeiten lassen.

LibreOffice ist der inoffizielle Nachfolger von OpenOffice.org. Wer zuvor für OpenOffice.org geschwärmt hat oder sich wunderte, dass für OpenOffice.org seit längerem keine neue Version erschienen ist, der sollte sich nun LibreOffice näher ansehen. LibreOffice ist nämlich (im Gegensatz zu OpenOffice.org) eine tatsächlich 100% freie Office Suite. Sie entstand als Abspaltung in Form einer friedlichen Revolte gegenüber OpenOffice.org und stellt nun das dar, was OpenOffice.org vor ihr war. Nämlich die Referenz unter den freien Office Suites. Da ihre Entwicklung stärker voranschreitet, ist sie auch ihrem Vorläufer vorzuziehen. Optisch und weitgehend auch technisch sind jedoch kaum Unterschiede festzustellen, so dass bisherige OpenOffice.org Anwender nahezu keinen Unterschied feststellen dürften.

Nuclos  : 

Wenn es um die Ressourcen-Verwaltung sowie die Ablauf-Planung einer Firma geht, finden sich zahlreiche kostenfreie Anwendungen, die sich hier für kleine bis große Firmen anbieten. Alle haben sie jedoch die Gemeinsamkeit, dass der Anwender sich ihnen anpassen muss. Nicht so bei der Nuclos Software. Sie ist eine Art Baukasten, mit dem man die speziellen Eigenarten und Strukturen der eigenen Firma abbilden kann. Das Resultat ist eine auf den Leib geschneiderte Ressource-Planing-Software. Solch eine Flexiblität ist sehr von Vorteil, denn da praktisch jeden Tag neue Merkmale und Änderungen am Arbeitsablauf oder an den Strukturen der Firma auftreten können, kann man dank dieser Flexibilität diese gleich in die Software übernehmen. Lediglich beim Download der Software ist etwas Vorsicht geboten. Dieser ist nämlich an kostenpflichtige Dienste gebunden. Wer kein Geld ausgeben möchte, sollte daher genau darauf achten, dass er mit dem Download nichts dazu bestellt.

Opentaps  : 

Opentaps ist eine der mächtigsten Ressource-Planing and Management Anwendungen. Sie hat sich vor allem dadurch einen Namen gemacht, indem sie auch bei Großkonzernen mit mehreren Tausend Mitarbeitern zum Einsatz kam. Dennoch ist sie wenig revolutionär und versucht eher mit klassischen Arbeitsweisen zu begeistern. Sie glänzt mit einer sehr hohen Detailtreue, die im Grunde aber auch nur bei größeren Firmen gefragt ist bzw. benötigt wird. Zum Einsatz kommt Opentaps indem es auf einen Web-Server installiert wird und die jeweiligen Anwender über den Browser mittels Web-Frontend darauf zugreifen. Auf diese Weise läuft es praktisch auf jedem Internet-fähigem Gerät und unter jedem Betriebssystem.

Zur Verwaltung zahlreicher Computer und Software-Kontingente bieten sich sogenannte Inventarisierungs-Systeme an. Sie behalten den Überblick über die zur Verfügung stehende Hard- und Software und informieren auch welche Anwendungen auf welchem Computer installiert sind. Anwendungen wie der Open PC Server Integration (kurz OPSI) gehen noch einen Schritt weiter und bieten per Fernwartung die Möglichkeit Patches und Anwendungen per Rollout auf mehreren Computern gleichzeitig zu installieren. Je mehr Computer verwaltet werden müssen, desto praktischer ist OPSI. Dies ist vor allem auch dann wichtig, wenn man feststellen muss, wieviele freie Software-Lizenzen zur Verfügung stehen. Denn auch eine Deinstallation berücksichtigt OPSI und gibt frei gewordenen Lizenzen zur weiteren Verwendung frei.

OOo4Kids  : 

Wer seinen Kindern einen Computer kauft und dabei nach Kindgerechter Software Ausschau hält, sollte bei der Gelegenheit auch an eine angepasste Office Suite denken. Hierfür bietet sich OOo4Kids an (OpenOffice.org for Kids). Sie ist eine angepasste OpenOffice.org Version, die in ihren Funktionen neu ausgerichtet wurde, um den Bedürfnissen von Kindern zu entsprechen. Dazu zählt zum Beispiel eine größere Darstellung sowie ein geringerer Detail-Funktions-Umfang. Mit zunehmendem Alter des Kindes kann man diese Office Suite mit-wachsen und weitere Funktionen frei können freigegeben werden. So dass die Kinder zu keinem Zeitpunkt von einer Funktionsvielfalt erschlagen werden und sich langsam an neue Funktionen gewöhnen können. Praktisch ist OOo4Kids daher auch für andere Personen-Gruppen, die sich mit der Einarbeitung schwer tun. So zum Beispiel Rentner oder Computer-Neulinge.

Scribus  : 

Wer PDFs bearbeiten möchte, sollte sich hierfür mal die Anwendung Scribus ansehen. Es handelt sich dabei um ein vektorbasiertes Layout-Programm, zur Bearbeitung von Text und Grafik. Ähnlich wie bei kommerziellen PDF-Editoren lassen sich hier nicht nur PDF-Präsentationen und PDF-Dokumente erstellen und bearbeiten, sondern ebenso auch PDF-Formulare.

TeamLab  : 

Wer eine einfache Projekt- und Teamplanungs-Software sucht, landet vermutlich bei TeamLab. Gerade auch für technisch weniger versierte Anwender ist TeamLab eine hervorragende Lösung, denn hier muss nichts installiert, konfiguriert oder sonst wie eingerichtet werden. TeamLab ist nämlich ein Online-Service, der komplett kostenfrei angeboten wird. Nur wer mehr Speicherplatz braucht, der muss dann auch Geld hinlegen. Ansonsten darf man sich kostenfrei daran erfreuen. Denn wer mit der eingeschränkten Speichermenge klar kommt (immerhin 1 GByte), darf sich auf eine Ablauf-Planung, eine Team-Verwaltung und an den zahlreichen Kommunikations-Möglichkeiten freuen. Um TeamLab zu nutzen braucht man nur einen Internet-Browser. Wahlweise tut es auch ein Smartphone. Denn den TeamLab gibt es auch als App für iOS und Android.


Sicherheits-Anwendungen

Wer sich unliebsame Viren und Trojaner vom PC fernhalten möchte, greift zur allseits beliebten avast! Free Antivirus. Sie gilt als einer der besseren Anti-Viren (bzw. Anti-Malware) Programme, da sie im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern in der Gratis-Ausführung nicht so stark beschnitten ist. Sie ist zwar kostenlos, darf dann jedoch nur im privaten Umfeld genutzt werden.

Mit dem Avira Antivirus Rescue System erhält man eine LiveCD mit der sich infizierte Systeme starten und bereinigen lassen. Das ist vor allem dann sehr hilfreich, wenn der Virus das vorhandene Betriebssystem soweit geschädigt hat, dass dieses nicht mehr starten kann.

BackupPC  : 

BackupPC ist eine Server-Anwendung die auf die jeweiligen Clients zugreift und von dort Dateien und Verzeichnisse weg sichert. Der Vorteil dabei ist, dass auf dem Client selbst keine Software installiert werden muss. Lediglich eine Freigabe der zu sichernden Dateien und Verzeichnisse ist notwendig.

Mit der Clonezilla Live CD lassen sich ganze Datenträger samt installierter Betriebssysteme sichern. Einfach indem ein komplettes Abbild erstellt wird. Die Sicherung kann dann auf ein externes Laufwerk oder auf ein Netzlaufwerk erfolgen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt davon wieder herzustellen. Ebenso lassen sich Systemfestplatten auch auf größere Festplatten klonen, für den Fall, dass man zu einer größeren Festplatte wechseln möchte.

Wer sich eine automatisierte Daten-Sicherung einrichten möchte, sollte sich hierfür den Cobian Backup näher ansehen. Die einprogrammierten regelmäßigen Daten-Sicherungs-Aufträge werden dann praktisch im Hintergrund durchgeführt, so dass der Anwender die Vorteile einer Daten-Sicherung besitzt, jedoch nicht von ihr belästigt wird. Die Vorteile von Cobian Backup umfassen darüber hinaus auch das Sichern auf Netzlaufwerke oder FTP-Server, ebenso werden auf Wunsch auch Verschlüsselungs- und Komprimierungs-Verfahren unterstützt.

Wer mit brisanten Daten hantiert und ausrangierte Datenträger entsorgen möchte, kann die nötige Sorgfalt walten lassen, indem er die Datenträger vorher gründlich löscht. Solch ein mehrmaliges Überschreiben bietet die LiveCD Darik’s Boot and Nuke (bzw. DBAN). Man startet einfach von der CD und kann anschließend die Daten aller angeschlossenen Datenträger unwiederbringlich löschen.

Wer fremde Blicke auf seine Daten scheut, benötigt eine Verschlüsselungs-Programm. Eins der wenigen, dass auch ganze Systempartitionen verschlüsseln kann, ist der sogenannte DiskCryptor. Er unterstützt auch die Verschlüsselung von CDs und DVDs, bietet Schlüssellängen bis 256bit und erlaubt es sogar verschiedene Verschlüsselungs-Algorithmen zu kombinieren.

FreeOTFE  : 

Wer versteckte Partitionen auf Festplatten oder USB-Sticks anlegen möchte, greift hierfür zu FreeOTFE. Es unterstützt zahlreiche aktuelle Verschlüsselungs-Algorithmen und bietet somit einen hohen Grat an Sicherheit.

Bei GnuPG handelt es sich um eine asymmetrische Verschlüsselungs-Anwendung. Das bedeutet, dass sie jeweils für die Ver- und Entschlüsselung verschiedene Schlüssel benötigt (bzw. ein Schlüsselpaar). So ein Verfahren ist dann notwendig, wenn die Ver- und Entschlüsselung jeweils von unterschiedlichen Personen durchgeführt wird (z.B. Sender und Empfänger). Die Anwendung wird auf dem Computer installiert und ihre Dienste können anschließend von verschiedenen anderen Anwendungen abgefragt werden. So zum Beispiel von Mail-Clients, die Mails ver- und entschlüsseln wollen. Je nach Betriebssystem sind verschiedene Umsetzungen erhältlich. GnuPG für Linux, GPG4win für Windows und GPGTools für Mac OS X.

Immunet  : 

Immunet ist ein ergänzender Virenkiller der parallel zu einem bestehenden Anti-Viren oder Anti-Malware Programm betrieben werden kann. Auf diese Weise wird der Schutz des Computers noch weiter erhöht.

Zum Bereinigen und Optimieren eines Windows-Systems bietet sich der HiJackThis an. Mit ihm lässt sich feststellen, welche Anwendungen tatsächlich noch im Hintergrund tätig sind und vor allem ob sie gefährlich, notwendig oder überflüssig sind. Hierfür wird die Auswertung, die man an seinem Computer erstellt, einfach auf der Webseite des Betreibers analysiert. So kann man anschließend von HiJackThis alle unerwünschten Anwendungen von seinem System entfernen lassen, wodurch oftmals Rechenleistung und Geschwindigkeit freigesetzt wird.

ODIN  : 

ODIN ist ein Sicherungs-Programm, mit dem sich ganze Windows-Partitionen kopieren oder klonen lassen. ODIN arbeitet praktischerweise auch von USB-Sticks aus und kann somit von einem bootfähigen USB-Stick auch Systempartitionen kopieren und klonen. Dabei kopiert ODIN nur die tatsächlichen Daten und nicht die leeren Speicherbereiche, wodurch das Datenaufkommen enorm sinkt. So lässt sich im Grunde auch eine Partition eines größeren Datenträgers auf einen kleineren Datenträger sichern. Vorausgesetzt, die effektiven Daten passen noch auf den kleineren Datenträger.

Eine ganze Sammlung von nützlichen Festplatten-Anwendungen finden sich auf der LiveCD Parted Magic. Mit diesen Anwendungen können Festplatten partitioniert werden, ebenso kann man vorhandene Partitionen sichern oder gesicherte Partitionen wiederherstellen. Es finden sich auch Anwendungen mit denen gelöschte Dateien oder auch gelöschte Partitionen wiederhergestellt werden können. Und viele mehr.

Mit der Kombo aus PhotoRec und TestDisk kann man gelöschte Dateien und gelöschte Partitionen wiederherstellen oder reparieren. Speziell PhotoRec ist für die gelöschten Dateien zuständig. Ursprünglich diente es dazu gelöschte Bilder herzustellen, daher sein Name. TestDisk ist schließlich für die größeren Probleme zuständig, wenn ganze Partitionen verloren gehen oder einen Defekt erleiden.


System-Anwendungen

GPU Shark  : 

Wer Detail-Informationen über seinen Grafikchip benötigt, kann diese mit dem GPU Shark auslesen. Im Gegensatz zu vergleichbaren Anwendungen listet der GPU-Sharks auch die möglichen PStates auf, die die Grafikkarte einnehmen kann. Dabei handelt es sich um die unterschiedlichen Leistungszustände, auf die sich die Grafikkarte einstellen kann, um der Situation entsprechend mal mehr oder mal weniger Leistung zu entfalten. Auf diese Weise lässt sich Strom sparen und die Abwärme reduzieren, wenn die volle Grafikkartenleistung nicht benötigt wird.

Mit dem kostenfreien Nero DiscSpeed lassen sich die Übertragungsraten, die Zugriffszeiten sowie die Prozessorbelastung ermitteln, die beim Zugriff auf einen optischen Datenträger herrschen. Mit dem Nero DiscSpeed lassen sich ebenso auch alte Datenträger auf ihre bestehende Qualität prüfen.

DiskTune  : 

DiskTune ist eine moderne Festplatten-Optimierungs-Anwendung. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie mittels angepasster Defragmentierung die Startzeit der Systemdateien sowie die vorgegebener Dateien und Verzeichnisse verbessern kann. Ebenso finden sich weitere Gimmicks, mit denen die Lebenserwartung der Festplatte erhöht werden kann. So zum Beispiel ein Stand-By-Modus bei Temperaturüberschreitung (wobei der Anwender diese Temperatur selbst festlegen kann).

Wer alte Treiber von seinem System restlos entfernen möchte, greift hierfür zum Driver Sweeper. Auf diese Weise kann der alte Treiber bei der Installation eines neuen Treibers nicht dazwischen funken.

Mit dem JunctionMaster lassen sich Dateien und ganze Programme von einem Ort auf einen anderen Ort verschieben. So zum Beispiel in ein anderes Verzeichnis oder gar auf einen anderen Datenträger. Dabei nehmen die Daten nicht nur ihren neuen Platz ein sondern sind nach wie vor auch unter ihrer alten Adresse erreichbar. Das ist sehr praktisch, wenn man beispielsweise installierte Anwendungen verschieben muss, um auf der Systemfestplatte Platz zu schaffen. Da gerade installierte Anwendungen vom System und von anderen Anwendungen in ihrem Installations-Verzeichnis gesucht werden, können sie auf diese Weise auch nach wie vor dort gefunden werden. Obwohl sie sich da nicht mehr befinden. Hierbei handelt es sich übrigens nicht um einen Trick, sondern um eine reale Funktion moderner Dateisysteme (Junction bzw. Abzweigungspunkt).

PC-Wizard  : 

Der PC-Wizard ist ein gutes und vor allem auch kostenfreies Analyse-Programm, dass die Bestandteile des Computers im Detail auflistet und durchleuchten kann.

PixPerAn  : 

Mit dem PixPerAn (Pixel Persistance Analyzer) kann man die Bewegungsunschärfe von TFT-Displays und Fernsehern untersuchen. Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob so manches Gerät sich auch für schnelle Bewegt-Bilder eignet. So zum Beispiel für 3D-Shooter.

RMAA  : 

Um die Qualität seiner Soundkarte zu testen, bietet sich das kostenfreie RMAA (Rightmark Audio Analyzer) an. Es vergleicht das ausgegebene mit dem empfangenen Audio-Signal und ermittelt die qualitative Abweichung. Je geringer diese Abweichung, desto besser die Qualität der Soundkarte.

Wer bei einem Computerproblem selbst nicht weiter weiß und einem Fachmann die Problemlösung überlassen möchte, kann ihm mittels des Teamviewers Zugriff auf den eigenen PC einräumen. So lässt sich dann mittels Fernwartung ein Problem beheben oder auch eine kleine Schulung abhalten. Kostenlos ist der Teamviewer allerdings nur im privaten Einsatz.

Das TechPowerUp GPU-Z liefert technische Informationen zur verwendeten Grafikkarte.

Mit UltraDefrag erhält man eine äußerst moderne Defragmentierungs-Software. Sie kann nicht nur das gesamte System, sondern falls gewünscht auch nur einzelne teilbereiche defragmentieren. So zum Beispiel nur ein Verzeichnis. Es lassen sich auch Prioritäten definieren und damit es bei Stromausfall zu keinem Datenverlust kommt, bietet sie auch einen Sicherheits-Modus der die Daten während des Defragmentierens absichert.