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Betriebssysteme

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BetriebssystemBei Betriebssystemen denkt man sofort an die üblichen Verdächtigen wie Windows, Linux oder Mac OS. Doch diese zählen eher zu den klassischen Betriebssystemen. Durch die Weiterentwicklung und der zunehmenden Liberalisierung der EDV verschwimmen die Grenzen und die Zuständigkeiten. So zählt mittlerweile auch die Firmware oder das BIOS zur Gruppe der Betriebssysteme und dass nicht nur per Definition. Ein gutes Beispiel sind hier grafische BIOS-Oberflächen, wie das FirstBIOS oder das bekanntere EFI und UEFI. Je nach Ausstattung bieten sie neben ihrer grafischen Oberfläche einen Internet-Zugang und dank einer Treiber- und Applikations-Schnittstelle auch weitere Funktionsmöglichkeiten und eigenen sich somit als Unterlage für klassische Software-Anwendungen.

Da das eigentliche Betriebssystem darauf aufsetzt, kann man also von einer Betriebssystem-Überlagerung sprechen, die sogar noch weiter geht. Solch eine Überlagerung findet sich nämlich auch innerhalb eines Betriebssystems. Denn üblicherweise sind die meisten Betriebssysteme nicht grafisch sondern basieren auf einer Kommandozeile. Die grafische Komponente, die sogenannte Arbeitsumgebung, wird nur ergänzend hinzu-geladen. Dies zeigt sich sehr gut bei Linux- und Unix-Derivaten, die eine breite Palette an grafischen Oberflächen zur Auswahl stellen (z.B. GNOME oder KDE). Aber auch Microsoft macht schon seit längerem davon Gebrauch. Man erinnere sich nur mal an DOS und die ersten Windows-Versionen, die lediglich eine optionale Arbeitsumgebung darstellten und separat gestartet werden mussten. Diese Arbeitsumgebungen sind Grundlage vieler Anwendungen und somit also auch Betriebssysteme.

Als ob dies nicht schon genug Betriebssysteme auf einem Computer wären, gibt es dann noch weitere Betriebssystem-Schichten, die sich in Form von Middle-Wares, Emulatoren, Laufzeitumgebungen, Frameworks und Virtual-Maschines gleich zahlreich auf den jeweiligen Rechnern einfinden. In Anbetracht der Vielzahl und des Facetten-Reichtums von Betriebssystemen und Betriebssystem-ähnlichen Umgebungen, schwindet die Bedeutung des bisherigen Primär-Betriebssystems. Denn schon jetzt lassen sich Windows-Anwendungen unter Linux ausführen (dank WINE) und genauso laufen auch Linux-Anwendungen unter Windows (dank Cygwin).



Hier wollen wir Ihnen die Welt der kostenfreien Betriebssysteme näher bringen. Wer nun - als eingefleischter Windows-Anwender - fürchtet, in die Welt von Linux und Unix entführt zu werden, hat zum Teil Recht. Doch es gibt auch einige andere kostenfreie Betriebssysteme - darunter einen kostenfreien Windows XP Nachbau - die allesamt einen Blick lohnen, vor allem wenn man das Einsatzgebiet etwas einschränkt. Wer also in Puncto Betriebssysteme mal was Neues ausprobieren will, darf hier eintreten.


Laufzeitumgebungen und Frameworks können als eine Art Betriebssystem-Erweiterung gesehen werden. Denn mit ihnen wir das eigene Betriebssystem in die Lage versetzt, auch Anwendungen anderer Betriebssysteme zu betreiben. Gemeint sind damit Betriebssysteme im weitesten Sinne (Java, .NET), aber auch im engeren Sinne (Linux, Windows, etc.). Speziell die Laufzeitumgebungen für Windows- oder Linux-Anwendungen dürften für Anwender interessant sein, die zwar mit Anwendungen anderer Betriebssysteme liebäugeln, sich aber nicht in ein anderes Betriebssystem einleben wollen.


Virtuelle Maschinen sind genau das, was ihr Name verspricht. Ein virtueller Computer, der dank einer Software-Umgebung innerhalb eines Betriebssytems geschaffen wird. Dank ihnen kann man mehrere Computer innerhalb eines Computers erschaffen und diese mit beliebigen Betriebssystemen versehen. So spart man sich vor allem zusätzliche Hardware, bzw. zusätzliche echte Computer. Emulatoren dagegen sind künstliche Hard- und Softwareumgebungen, die lediglich versuchen dem vorgegebenen Original nahe zu kommen.