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Audio-Player


AudioAbspielgeräte haben sich seit der Jahrtausendwende stark gewandelt. Während es früher üblich war, dass jedes einzelne Format auch seine eigene Anwendung besaß, änderte sich das Bild schon kurz darauf. Abspielgeräte steigerten ihre Leistungsfähigkeit indem sie gleich mehrere Formate unterstützten, wenngleich sich diese Vielseitigkeit dann doch nur auf eine Format-Gruppe bezog (z.B. nur Audio oder nur Video). Aktuell geht man dahin über, Media-Player universeller zu gestalten und gibt ihnen die Möglichkeit auch Gruppen-übergreifend Dateien zu öffnen.

Die klassischen Audio-Player zählen noch nicht zu diesen omnipotenten Playern, dennoch besitzen sie ihren Reiz. Denn man darf nicht vergessen, dass eine Software von einem Entwickler realisiert werden muss. Wenn dieser sich auf einige wenige Bereiche konzentrieren kann, ermöglicht er seiner Anwendung ein besonderes Maß der Spezialisierung, was gerade bei Audio-Playern zu sehr interessanten Lösungen führt. Eine Besonderheit, die man zunehmend öfter sieht, ist die Explorer-Darstellung, die gerade bei größeren Musik-Archiven dem Anwender einen besseren Überblick verschafft. Ebenfalls sehr interessant sind Informations-Schnittstellen. Während ältere Player sich damit begnügten, die Informationen aus der Datei zu lesen (Interpret, Datei-Name, Länge, etc.), sind neuere Audio-Player darauf ausgerichtet auch das Internet stärker mit einzubinden. Dazu zählen Informationen zum Interpreten, Cover-Bilder oder auch der Songtext. Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang auch Funktionen wie ein Track-Identifier. So etwas bietet beispielsweise der Media Monkey. Er identifiziert Audio-Tracks und kann somit namenlosen Dateien einem Interpreten und einem Album zuweisen. Auf diese Weise lassen sich auch doppelt vorhandene Lieder aufspüren oder Original-Alben auf ihre Vollständigkeit prüfen. Es ist wirklich erstaunlich, zu was reine Audio-Player heutzutage in der Lage sind, daher genießen sie nach wie vor ihre Existenzberechtigung, gegenüber den universellen Media-Playern, die durch ihre fehlende Spezialisierung vieler solcher Zusatz-Funktionen sträflich vernachlässigen.

Ungewöhnliche Audio-Player

Aus der Masse aller Audio-Player ragen aber nicht nur Player mit besonders zahlreichen Funktionen hervor, sondern auch ungewöhnliche Audio-Player, wie beispielsweise die Java Web Start Anwendungen. Anders als klassische Anwendungen werden sie nicht installiert, sondern direkt vom Web-Server des Anbieters aus gestartet. Fast so, als ob der Web-Server eine Erweiterung des eigenen Desktops darstellt, auf der man zusätzliche Anwendungen besitzt. Wem nun die Besonderheiten einer solchen Anwendung nicht ganz klar ist, der braucht diese nur mit einer klassischen Anwendung zu vergleichen. Dabei fällt auf, dass man auf diese Weise stets die aktuellste Version nutzt, ohne sie bewusst installieren zu müssen. Darüber hinaus verfügt man über eine Software, auch wenn man auf dem jeweiligen Rechner nur eingeschränkte Benutzer-Rechte besitzt. Ebenso dürfte dies sehr praktisch für Anwender sein, die ihr System nicht zumüllen wollen und deshalb am liebsten auf die Installation von Anwendungen verzichten. Das sind durchaus interessante Pluspunkte, zumal die Einschränkungen, die so eine Software bietet, marginal sind. So ist eine Internet-Verbindung (dank des Zwischenspeichers) oft nur beim ersten mal notwendig. Auch benötigt die Anwendung keinen Browser, um zu funktionieren, sondern fungiert dank des Java Runtime Enviroments komplett unabhängig. Sie muss lediglich gestartet werden, was über den Browser, eine Zweit-Anwendung oder auch über einen Web-Link möglich ist. Hier ist aber große Vorsicht geboten, denn solche Anwendungen sind wahre Trojaner-Hochburgen. Man sollte also nur verifizierte und sichere Quellen nutzen. Aus diesem Grunde sind wir solchen Anwendungen gegenüber ein wenig Voreingenommen und bieten sie auf unserer Webseite nicht an.



Reine Audio-Player

1by1  :

Ein leichtgewichtiger Audio-Player, der seine Abspielfunktion auf eine Explorer-Darstellung stützt. Er benötigt nicht viel Platz und braucht auch keine Installation. Daher eignet er sich sehr gut um auf USB-Sticks (oder portablen Media-Playern, die auch als USB-Stick fungieren können) mitgeführt zu werden.

AIMP  :

Ressourcen-schonender, aber dennoch optisch ansprechender, Audio-Player. Sehr entgegenkommend zeigt er sich (dank einer Explorer-Darstellung) auch bei größeren Musik-Archiven, die er etwas transparenter gestaltet.

aTunes  :

Funktionaler Audio-Player, der dank zusätzlicher Funktionen auch Audio-CDs rippen kann oder Songtexte zum passenden Lied aus dem Internet zieht. Er basiert auf Java und läuft daher auf vielen Betriebssystemen, vorausgesetzt das Java Runtime Enviroment ist installiert.

Ein sehr einfach gestrickter und damit auch Ressourcen-schonender Audio-Player. Optisch bietet er nur das Nötigste und auch seine Funktionen sind gut im eigenen Kontextmenü versteckt, so dass man in der Darstellung praktisch nur die einzelnen Audio-Files aufgelistet bekommt.

Exaile  :

Ein Audio-Player für Linux, der Informationen zum Interpreten über Wikipedia abruft. Er wird stetig weiter entwickelt und bietet dank einer Explorer-Darstellung eine gute Verwaltungsmöglichkeit größerer Musik-Archive.

Elite-Freeware

Ursprünglich ein einfacher Audio-Player, der in einer bunten Audio-Player-Welt auch den Vorsatz gefasst hatte einfach zu bleiben. Doch mittlerweile wurde er soweit ergänzt und angepasst, dass er wahlweise einfach und übersichtlich bis hin zu komplex und funktionsstark sein kann. Bedingt durch seine Anpassbarkeit und seinen zahlreichen Einstellungen, kann er nahezu jedem Anwender gerecht werden.

Jajuk  : 

Eignet sich gut für große Musik-Archive bzw. bietet hierfür eine hervorragende Übersicht. Dabei werden in der Tat - wie bei einer Jukebox - die einzelnen Covers der Alben zur Auswahl präsentiert. Ob dies übersichtlicher ist, als eine Explorer-gestützte Darstellung, sei mal dahin gestellt. Zumindest ist sie aber optisch ansprechender (auf Wunsch gibt es auch 3D-Optik der jeweiligen Covers). Damit eignet sich der Audio-Player sehr gut für HTPCs oder PCs die als reiner Audio-Player abgestellt wurden.

Elite-Freeware

Ein Audio-Player der unter anderem das Bearbeiten und Verwalten großer Archive erleichtert. Interessant dürfte wohl gerade auch die Auto-Renamer-Funktion sein, mit der man auch mehrere Dateien gleichzeitig umbenennen kann, während der Datei-Name mit einer hierachischen Anordnung versehen wird (z.B. fortlaufende Zahlen). Nicht zuletzt dürfte auch der Track-Identifier interessant sein, der Namen- und ID-TAG-lose Lieder erkennen kann. Auf diese weise lassen sich auch doppelt vorhandene Audio-Dateien aufspüren.

MPXplay  : 

Ein Player für sehr alte Betriebssysteme. Er läuft unter MS-DOS 5.0 (und höher), Novell DOS, FreeDOS und unter alten Windows-Anwendungen. Dabei begnügt er sich mit geringen Systemanforderungen (ab 486er 100MHz) und unterstützt dennoch aktuelle Audio-Formate.

musikCube  : 

Ein recht einfacher Audio-Player mit interessanten Verwaltungs-Optionen. Besonders interessant für Anwender, die zumindest einwenig Ordnung in ihr Musik-Chaos bringen wollen. Dabei legt er seinen Fokus auf mobile Media-Player und Speichersticks und bietet einfache Möglichkeiten, um diese mit Musik zu be- und entladen. Allerdings wurde er schon seit längerem nicht mehr weiter entwickelt und bleibt wohl auch in Zukunft auf seinem jetztigen Stand stehen.

QMP  : 

Der Quintessential Media Player ist in zwei Ausführungen erhältlich. Einmal klassisch und dann noch gemeinsam mit einer Media-Library Funktion. Beide sind sie Funktions-Optimiert und sehr übersichtlich gestaltet und daher auch sehr Benutzerfreundlich und optisch attraktiv. Sehr praktisch dürfte auch der integrierte und einfach zu bedienende CD-Ripper sein, der sich bei beiden Versionen einfindet.

Ein Audio-Player der mehr Wert auf seine Funktionalität und Steuerung, als auf sein Aussehen legt. Nichts desto trotz wird auch etwas an der Optik und an visuellen Effekten gefeilt. Besonders interessant dürfte allerdings der Support für Gamepads sein, speziell für Wireless-Gamepads mit denen er sich steuern lässt. Auf diese weise kann man sein altes Gamepad zu einer Fernbedienung degradieren.

Rhythmbox  : 

Ein Linux-Audio-Player der sich an iTunes orientiert. Er ist schon serienmäßig in zahlreichen Linux-Distributionen integriert.

Elite-Freeware

Songbird  : 

Er ist einer der zukunftsträchtigsten Media-Player (powered by Mozilla) der auch mit zahlreichen Funktionen glänzen kann. Es gibt wohl kaum eine Funktion, die der Songbird nicht bietet. Und falls doch, dann wird diese bald nachgerüstet, denn der Songbird wird wirklich vehement weiterentwickelt. Momentan ist er als Audio-Player ausgelegt, soll aber bald schon einen Video-Player verpasst bekommen und somit zu einem universellen Media-Player heranwachsen.

Ein moderner Audio-Player, der unter anderem auch Radio-Streams aufzeichnen und CDs rippen kann. Bedauerlicherweise ist er bei diesen Funktionen etwas beschnitten und bietet seine volle Leistungsfähigkeit erst in der kostenpflichtigen Pro-Version an.

Wie der Name schon andeutet, ein Audio-Player, der sich im SysTray versteckt. Wahlweise über Hotkeys oder den SysTray erreichbar kann er MP3s und Audio-CDs abspielen. Für einen unscheinbaren Winzling bietet er dennoch zahlreiche Funktionen, eignet sich aber eher für Minimalisten.

Eigentlich ein eher klassischer Audio-Player, der sich aber ins SysTray minimieren lässt und darüber eine kleine grafische Darstellung bietet. Darüberhinaus bettet er sich auch ins Kontextmenü des Windows Explorers ein, damit man einzelne oder ganze Audio-Dateien an den Player schicken kann.

VUPlayer  : 

Der VUPlayer ist ein sehr einfacher Media Player, der auch seit längerem nicht weiterentwickelt wurde. Mit besonderen Funktionen oder Skins kann er nicht dienen, dafür aber mit einer Screen-Saver- und einer Konverter-Funktion.

XMPlay  : 

Ein weitgehend klassischer Audio-Player, der jedoch durch seine ungewöhnlichen Skins auffällt. Mit ihnen wird nicht nur Grafik und Farbe geändert, sondern auch die grundlegende Form und Funktion. Auffällig sind auch die zahlreichen Plug-ins, um exotische Audio-Formate zu unterstützen oder auch Audio-Dateien aus komprimierten Dateien (RAR, ARJ, ZIP, LHA, etc.) direkt abzuspielen.

Zinf  : 

Ein klassischer Audio-Player, der scheinbar keinerlei Besonderheiten vorweisen kann, da er schon seit längerem nicht weiterentwickelt wurde.