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Analyse-Werkzeuge und Leistungsmesser


Analyse-Werkzeuge und LeistungsmesserComputer sind erstaunlich flexibel und hart im nehmen. Sehr viel mehr noch, als es den meisten Anwendern jemals bewusst wird. Wenn beispielsweise Fehler auftreten, bedeutet dies noch lange nicht, dass der Computer in seinen Funktionsweise oder gar in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Tatsächlich kommt es ständig zu Fehlern, die durch Redundanz- und Sicherheitsmerkmale einfach abgefangen werden, damit der Computer ungehindert weiterarbeiten kann. Allein schon beim Hochfahren kommt es so zu unzähligen Fehlern in verschiedenen Bereichen des Computers. Doch der Anwender merkt nichts davon, da der Computer diese Probleme einfach selbst löst. Anders wäre es auch kaum möglich, denn würde der Computer bei diesen zahlreichen kleinen Hindernissen den Anwender jedes mal um Rat fragen müssen, würde der Anwender niemals zum Arbeiten kommen.

Problematisch wird es erst, wenn diese kleinen Störungen in Ihrer Anzahl drastisch zunehmen. Wenn größere Ausfälle auftreten oder wenn Konflikte entstehen, bei denen der Computer nicht mehr weiter weiß. In der Tat sind heutige Computer auf sehr viele Störfälle vorbereitet, aber eben nicht auf alle. Damit nun auch bei größeren Problemen der Computer wieder auf den rechten Weg geführt werden kann, bedarf es der Hilfe des Anwenders. Zur Seite stehen ihm dafür diverse Analyse-Anwendungen, Belastungs-Tests und Benchmarks, die mithelfen den Kreis der Verdächtigen einzuschränken. Viele von ihnen sind dabei schon so benutzerfreundlich und selbsterklärend, dass auch weniger erfahrene Anwender mit ihnen klar kommen. Gefährlich wird es nur, wenn diese Anwendungen zusätzliche Bereiche besitzen, mit denen man auf grundlegende Konfigurationen und entscheidende Einstellungen Einfluss nehmen kann, die für den reibungslosen Betrieb des Computers essenziell sind. In solchen Fällen sollte der Anwender zwingend die nötige Erfahrung mitbringen, da er sonst das Problem vergrößert oder gar neue Probleme schafft.

Oftmals geht es aber garnicht um Probleme, die gelöst werden müssen. Sondern einfach um die reine Neugier des Anwenders, die befriedigt werden möchte. So möchten Anwender einfach nur Erfahren wo sich ihr Computer leistungsmäßig einordnet und zwar im Vergleich zu anderen Computern von Freunden, Verwandten oder Kollegen. Nicht selten geht es aber auch um eine Kaufentscheidung. Dann möchte man herausfinden, ob der eigene Computer noch ein allgemeines Leistungs-Niveau erreicht oder ob es schon Zeit ist, zu einem aktuelleren bzw. leistungsfähigerem Computer zu wechseln. Viele Anwendungen testen die reine Rechenleistung oder Geschwindigkeit. Wodurch man Komponenten wie Arbeitsspeicher, Datenträger, Prozessoren oder Grafikkarten beurteilen kann. Es gibt aber auch weniger typische Analyse-Werkzeuge wie RMAA oder PixPerAn. Mit denen man die Qualität von Soundkarten oder Monitoren messen kann. Denn auch sie kennen ein Leistungsgefüge.



Analyse-Programme und Benchmarks

3DMark  : 

Die 3DMark-Serie zählt zu den bekanntesten Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks auf dem Markt. Das liegt vor allem an ihrer ansprechenden Aufmachung, der Benutzerfreundlichkeit und der hohen Aktualität. Allerdings gilt die 3DMark-Serie als nicht sonderlich praxisorientiert, was jedoch ein Umstand ist, an dem der Hersteller noch arbeitet. Die meisten 3DMark-Ausführungen sind neben der kommerziellen auch in einer kostenfreien Variante verfügbar. Jedoch wurden diese mit der Zeit funktional weiter eingeschränkt, um die kommerzielle Ausführung attraktiver zu machen. Da sich die 3DMark-Benchmarks auf der Microsoft DirectX API aufbauen, sind sie entsprechend nur unter Windows einsetzbar.

AOGenMark  : 

AOGenMark ist ein sehr einfacher Prozessor-Benchmark, der jedoch Mehrkern-Prozessoren mit beliebig vielen Kernen unterstützt. Da er somit auch zukünftige Prozessoren voll auslasten kann und dank seiner Einfachheit auch auf kommenden Windows-Betriebssystemen lauffähig ist, dürfte er zu den Benchmarks zählen, die sehr zukunftsträchtig sind. Bei ihm lassen sich die Anzahl der Threads sowie die Anzahl der Durchläufe beliebig einstellen. Auf diese Weise kann er auch als Lasttest fungieren, um die Stabilität des Prozessors zu überprüfen.

Ein etwas älterer, aber nach wie vor aktueller Festplatten-Benchmark, zeigt sich mit dem ATTO Disk Benchmark. In der Regel wird er als klassischer Festplatten-Benchmark herangezogen. Er wurde jedoch auch dafür konzipiert, um die Bandbreite von Datenverbindungen zu messen. Seien es interne Datenverbindungen zu den Laufwerken (über Festplatten-Controller, RAID-Controller, etc.) oder auch externe Datenverbindungen zu Netzwerk-basierten Speichermedien.

Cinebench  : 

Ein schöner Benchmark-Klassiker ist der Cinebench. Mit ihm lässt sich jeweils eine 3D-Szene rendern, wahlweise berechnet durch den Prozessor (Raytracing) oder über die Grafikkarte (OpenGL). Die gemessene Geschwindigkeit lässt sich anschließend mit den Ergebnissen anderer Computer vergleichen, um damit die Leistungsfähigkeit des eignen Computers zu bestimmen.

Elite-Freeware

CPU-Z  : 

CPU-Z liefert hauptsächlich technische Informationen über den verwendeten Prozessor bzw. über dessen tatsächlichen Arbeitstakt. Darüber hinaus wird auch der Chipsatz des Mainboards, sowie der verwendete Grafikchip aufgeführt. Letzteres aber bei weitem nicht sehr detailreich, was sich jedoch im Laufe der Zeit ändern könnte. Lauffähig ist CPU-Z nur unter Windows.

FC-Test  : 

Mit dem FC-Test (File Copy Test) lassen sich vollautomatisch künstliche Dateien generieren, die man in der Anzahl und Größe selbst definieren kann. Diese Dateien werden dann (wie der Name schon andeutet) auf einen vom Anwender vorgegebenen Datenträger kopiert und dabei wird die Zeit gemessen. Auf diese Weise lässt sich die Übertragungsgeschwindigkeit so manchen Datenträgers feststellen. Zu berücksichtigen ist noch, dass konventionelle Datenträger beim Kopieren von großen Dateien eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit erreichen, als beim Kopieren von kleinen Dateien. Wer daher den FC-Test als Vergleichstest für verschiedene Datenträger heranziehen möchte, sollte immer die selben Test-Bedingungen definieren, die sich aber bei FC-Test auch praktischerweise als Vorlagen speichern lassen.

Fraps  : 

Fraps ist eigentlich eine Anwendung mit der die Bildschirm-Darstellung aufgezeichnet werden kann, noch bevor sie zum Monitor gesendet wird. Und zwar wahlweise als einzelnes Bild oder als ganzes Video. Bei der Gelegenheit hat sich Fraps auch als Leistungsmesser etabliert, da es die Anzahl der FPS (Frames per Second bzw. Bilder pro Sekunde) messen kann, die der Computer berechnet. In Verbindung mit einem anspruchsvollen Computerspiel entsteht so ein moderner Benchmark. Verfügbar ist Fraps in einer kostenfreien sowie einer kostenpflichtigen (registrierten) Ausführung. Die kostenfreie Ausführung entspricht im weitesten Sinne der kostenpflichtigen. Es findet sich ein Wasserzeichen bei den Aufnahmen und einige Funktionen sind eingeschränkt.

FurMark  : 

Bei FurMark handelt es sich um einen recht einfachen OpenGL-Benchmark. Ein besonderes Merkmal von FurMark ist jedoch die Möglichkeit ihn als Belastungs-Test für die Grafikkarte zu nutzen. Denn mit ihm können sogar anhaltende Extrem-Situationen simuliert werden, mit der die Temperatur so mancher Grafikkarte in neue Höhen geführt wird. Solche Belastungs-Tests sind wichtig, wenn man seine Grafikkarte übertaktet hat oder wenn man eine neue Grafikkarten-Kühlung testen möchte. Erst wenn die Grafikkarte einige Stunden mit dem Furmark Belastungs-Test klar kommt, kann man sich sicher sein, dass sie auch längere Zeit mit anderen 3D-Anwendungen oder 3D-Spielen durch hält, ohne abzustürzen.

Elite-Freeware

GPU Shark  : 

Mit GPU Shark können die Leistungswerte einer Grafikkarte sehr detailreich ausgelesen werden. Interessant dabei ist, dass GPU Shark auch die sogenannten PStates auflistet. Das sind Leistungs-Zustände, in denen die Grafikkarte wechseln kann, wenn sie weniger beansprucht wird; Um damit den Strombedarf und die Abwärme zu reduzieren. GPU Shark zeigt dabei auch den gegenwärtigen Leistungs-Zustand bzw. die aktuellen Werte an.

HD Tune  : 

Bei HD Tune gibt es neben der kostenpflichtigen und aktuellen Pro-Version, auch die kostenfreie klassische Ausführung. Obwohl diese etwas betagt ist, wird sie oft noch als Benchmark eingesetzt. Das liegt zum Teil daran, dass ihr Testdurchlauf schnell abgeschlossen ist und sie somit eine direkte Auskunft über die Leistung des Datenträgers geben kann. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass sie auch gleich die S.M.A.R.T.-Werte von Festplatten auslesen und analysieren kann. Um das Ganze zu vervollständigen bietet sie auch eine Fehlerprüfung des Datenträgers. Diese ist jedoch (weder im Schnell-Scan-Modus, noch im Normalen-Scan-Modus) besonders zuverlässig. Daher sollte man auf die Fehlerprüfung mit HD-Tune verzichten.

Der Heaven Benchmark ist in einer kostenpflichtigen und einer kostenfreien Ausführung erhältlich. Die Unterschiede sind geringfügig. Die kostenfreie Basic-Variante ist für Privat-Anwender ausgelegt, die nur gelegentlich den Benchmark durchlaufen lassen wollen. Im Gegensatz dazu steht die kostenpflichtige Version, mit der sich mehrere Durchläufe automatisieren lassen und mit der man den Benchmark auch kommerziell nutzen darf. Als Leistungsmesser ist der Heaven Benchmark sehr modern und konzentriert sich nicht nur auf die reine Rechenleistung, sondern ebenso auf die neuen Funktionen, die man bei modernen Grafikkarten findet. Interessant dabei ist, dass der Heaven Benchmark nicht nur auf sehr leistungsstarken Grafikkarten, sondern ebenso auch auf sehr leistungsarmer integrierter Grafik (IGPs) lauffähig ist. Dadurch kann der Benchmark zahlreiche Computer testen und ein großes Leistungs-Spektrum abdecken.

HWMonitor  : 

Bei HWMonitor handelt es sich um ein Analyse-Werkzeug, dass auf den Energie- und Kühlungsbedarf des Computers ausgerichtet ist. Es kann Temperaturen einzelner Komponenten ausmessen, die Umdrehungsgeschwindigkeit der verwendeten Lüfter aufzeigen und sogar (mittels Stromspannung und Ampere) den tatsächlichen Strombedarf des Prozessors ermitteln (in Watt). Vorausgesetzt natürlich, dass der Computer diese Werte auch liefern kann. Denn damit alle Funktionen der Anwendung arbeiten können, benötigt es die Unterstützung der Hardware. Ein Merkmal, dass vornehmlich auf neuere oder hochwertigere Computern zutrifft. Erst dann wird es zu einem sehr hilfreichen Werkzeug.

HyperPI  : 

HyperPI ist ein direkter Nachfolger von SuperPI Mod. Hierbei handelt es sich um ein kleines Programm, dass die Zahl Pi auf bis zu mehrere Millionen Nachkomma-Stellen berechnet und dabei die Zeit misst, die es dafür benötigt. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger unterstützt HyperPI auch Mehrkern-Prozessoren und führt die ermittelten Ergebnisse aller Prozessorkerne separat auf. Er dient als Benchmark, da sich die Werte mit denen anderer Computer vergleichen lassen. Als Lasttest ist er dagegen nicht geeignet, da die Berechnung selbst auf langsamen Computern relativ schnell abgeschlossen ist.

Mit den Mozilla Dromaeo Tests lässt sich in unterschiedlichen Disziplinen die Leistung eines Web-Browsers messen. Um Unfangreiche Werte zu liefern, beinhaltet der Dromaeo auch andere Web-Benchmarks, wie den SunSpider oder die V8 Benchmark Suite. Mit einem Abwasch kann man so eine reihe von Tests durchführen und die Werte mit denen anderer Browsern oder auch anderer Computer vergleichen.

Elite-Freeware

Nero ist für sein gleichnamiges Brenn-Programm berühmt. Von Nero gibt es aber auch eine Reihe von kostenlosen Anwendungen. Darunter zählt die Nero DiscSpeed, mit der man bei optischen Laufwerken die Übertragungsraten, die Zugriffszeiten sowie die Prozessorbelastung messen kann. Das ist leider notwendig, da die meisten optischen Laufwerke mittlerweile nur noch als Billig-Produkt gelten und dabei nicht mehr so langlebig sind, wie der Anwender es sich wünschen würde. Darüber hinaus lassen sich mit Nero DiscSpeed auch optische Datenträger auf Fehler prüfen. Ebenso gibt es einen Qualitäts-Check für optische Datenträger, um herauszufinden, ob eine CD/DVD noch gut erhalten ist oder ob man doch lieber die Daten nochmal auf einen neuen Datenträger sichert.

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PC-Wizard  : 

Neben den zahlreichen kostenpflichtigen Analyse-Anwendungen, geht der kostenfreie PC-Wizard sprichwörtlich in der Menge unter. Technisch ist er seinen kommerziellen Gegenspielern jedoch ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Daher sollte man zuerst ihm den Vorzug geben, bevor man sich entschließt Geld auszugeben. Er ist sehr universell und kann praktisch zu allen Komponenten des Computers etwas sagen, sie vor allem identifizieren und durchleuchten.

Bei PerfMonitor (Performance-Monitor) handelt es sich um einen CPU-Monitor der die CPU-Auslastung grafisch und in Echtzeit darstellt. Anders als klassische CPU-Monitore - oder auch der in der Windows-Task-Leiste integrierte CPU-Monitor - kann PerfMonitor die einzelnen Zugriffe genauer aufteilen; In Instruktionen pro Taktzyklus, in CPU-Zwischenspeicher-Zugriffe oder auch in die CPU-Bandbreiten-Auslastung. Auf diese Weise kann der Anwender nicht nur prüfen, ob eine Anwendung einen Flaschenhals im Prozessor verursacht, sondern auch in welchem Bereich des Prozessors.

Mit dem PhysX FluidMark lässt sich die Leistung von nVidias Physik-Engine PhysX ermitteln. nVidia Grafikkarten sind in der Lage PhysX über die Grafikkarte zu berechnen (hardwareseitig), ansonsten kennt man auch softwareseitiges PhysX, dass vom Prozessor berechnet wird. Mit dem PhysX FluidMark lassen sich nun beide Varianten des PhysX benchmarken und vergleichen. Für gewöhnlich wird die Berechnung über die schnellere Grafikkarte durchgeführt, doch da diese in 3D-Spielen meist deutlich stärker ausgelastet ist, als der Prozessor, kann es unter Umständen vorteilhafter sein, dem Prozessor diese Arbeit aufzubürden. Der PhysX FluidMark kann bei der Entscheidungs-Findung mithelfen.

Elite-Freeware

PixPerAn  : 

Bei PixPerAn (Pixel Persistance Analyzer) handelt es sich um ein einfaches Programm zur Darstellung und Messung von Bewegungsunschärfe. Gerade bei Flachbildschirmen ist die Bewegungsunschärfe ein Problem. Sie äußerst sich durch das Ausfransen oder die Schlieren- und Schattenbildung bei bewegter Darstellung. Der Grund dafür ist die Arbeitsweise der jeweiligen Flachbildschirm-Technik, für die PixPerAn einige subjektive Test-Umgebungen schafft. So kann man mit PixPerAn die Geschwindigkeit von Objekten definieren, die über das Display jagen und dabei deren Darstellung sowie deren Lesbarkeit (bei Schrift) selbst beurteilen.

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RMAA  : 

Der RMAA (Rightmark Audio Analyzer) ist die wohl wichtigste Leistungsvergleich-Software für Soundkarten sowie für Audio-Geräte. Ein Audio-Signal wird ausgegeben (wahlweise über die Software selbst oder über ein anderes Wiedergabegerät), dass dann über die Software wieder aufgezeichnet wird. Dann wird das aufgezeichnete Signal mit dem Ursprungs-Signal verglichen, um Auskunft darüber geben zu können, welchen Qualitätsverlust das aufgezeichnete Signal durchlaufen hat. Bei guter Audio-Hardware die sehr genau arbeitet, wird der Qualitätsverlust gering ausfallen. Bei schlechter Audio-Hardware, ist der Qualitätsverlust entsprechend größer.

RM Gotcha  : 

RM Gotcha (Rightmark Gotcha) ist eine Art CPU-Monitor. Er arbeitet jedoch nicht grafisch, sondern gibt die Ergebnisse in realen Zahlen aus. Dazu liefert er auch gleichzeitig den verwendeten Prozessortakt, so dass man bei geregelten Prozessoren prüfen kann, ob diese auch korrekt hoch und runter takten, wenn sie stark oder wenig beansprucht werden. Vorallem liefert RM Gotcha auch sehr genaue Werte, die mit Nachkommastelle dargestellt werden.

SpeedFan  : 

Mit SpeedFan lassen sich vornehmlich die Temperatur-Sensoren des Computers abfragen und ausgeben. Je nach verwendeter Hardware lässt sich über die Software auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der verwendeten Lüfter regulieren (daher sein Name). Sehr Praktisch an SpeedFan ist, dass er sogar die S.M.A.R.T. Werte von Festplatten auslesen und interpretieren kann. Hierfür gibt er einen Fitness- und einen Performance-Wert aus, anhand denen auch ein unversierter Anwender den Status seiner Festplatte einschätzen kann.

Elite-Freeware

Obwohl es eine gewisse Namensverwandtschaft zwischen CPU-Z und GPU-Z gibt, handelt es sich um Anwendungen von jeweils unterschiedlichen Anbietern. Doch ähnlich wie CPU-Z liefert auch GPU-Z technische Information sowie eine Auflistung der verwendeten Arbeitstakte. Er konzentriert sich jedoch auf den Grafikchip, sowie dessen Grafikspeicher. Und nicht auf andere Bestandteile des Computers. GPU-Z ist klein und kompakt und unter Windows läuffähig.

Tessmark  : 

Tessmark ist ein Benchmark, der die Tesselations-Leistung einer Grafikkarte messen kann. Bei der Tesselation handelt es sich um eine Funktion moderner Grafikkarten (ab OpenGL 4 oder DirectX11), bei der eine Fläche in mehrere kleinere Flächen unterteilt wird. Die kleineren Flächen lassen sich neu ausrichten, wodurch mit weniger Informationen und geringerem Aufwand komplexere 3D-Objekte dargestellt werden können.

TMonitor  : 

TMonitor ist ein weiterer CPU-Monitor. Seine Spezialität liegt darin, dass er gleich auch die Taktrate und die Taktraten-Veränderung darstellen kann. Dies ist besonders bei aktuellen Prozessoren sehr wichtig, die nicht zwingend mit dem höchstmöglichen Takt betrieben werden, sondern sich dynamisch den gegebenen Anforderungen anpassen. Auf diese Weise wird - in ruhigen Zeiten - der Prozessor geschont und die Abwärme sowie der Strombedarf reduziert. TMonitor ist in seiner Arbeit sehr effektiv, denn er überwacht alle Kerne des Prozessors unabhängig voneinander und dies auch mit einem hohen Abfrage-Intervall von 20 Abfragen pro Sekunde. Selbst kleine Taktveränderungen dürften auf diese Weise sichtbar werden.

Bei der V8 Benchmark Suite wird die JavaScript-Leistung des Web-Browsers getestet. Man öffnet einfach die entsprechende Webseite mit dem betreffenden Web-Browser und der Test startet sofort. Um mit den ausgegebenen Werten etwas anfangen zu können, empfiehlt sich ein weiterer Test auf einem anderen Browser oder gar einem anderen Computer. Auf diese Weise lässt sich die Browser-Leistung zweier Computer vergleichen. Was besonders dann hilfreich ist, wenn die beiden Computer unterschiedlich aktuell sind, oder wenn es sich um leistungsarme Geräte wie beispielsweise Smartphones handelt.